3. Fußball-Liga : „Man kann erkennen, wo der Weg hinführen soll“

Uwe Vester, Sport-Vorstand des FC Hansa Rostock: „Für mich ist der Saisonverlauf bislang sehr in Ordnung.“
Uwe Vester, Sport-Vorstand des FC Hansa Rostock: „Für mich ist der Saisonverlauf bislang sehr in Ordnung.“

Uwe Vester, Sport-Vorstand des FC Hansa Rostock, zeigt sich mit der Hinrunde zufrieden und hofft jetzt auf noch mehr Stabilität

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27. Dezember 2013, 18:22 Uhr

Mit einer Serie von acht ungeschlagenen Partien verabschiedete sich Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock in die Winterpause. „Sechs Siege und zwei Unentschieden sind jetzt nicht so schlecht“, sagt Uwe Vester, Sport-Vorstand der Ostseestädter, der in der Gesamtbetrachtung die Hinrunde als „Manager-Crashkurs“ bezeichnet.

Einem guten Start – drei Siege in vier Spielen – folgte ein Negativlauf mit nur einem Dreier aus neun Partien, ehe die Hansestädter im Schlussspurt wieder zu ihrer Form fanden. „Für mich ist der Saisonverlauf bislang sehr in Ordnung. Zwischenzeitlich ist nur das passiert, was wir eigentlich vorhergesagt hatten. Wenn man eine Mannschaft neu zusammenstellt, dann kann es auch mal eine kleine Delle geben, bei der man nicht so erfolgreichen Fußball spielt“, sagt Uwe Vester, der in dieser Phase keine Zweifel an der Arbeit von Trainer Andreas Bergmann aufkommen ließ. Dennoch stand der Fußball-Lehrer phasenweise unter enormem Druck, schaffte schließlich mit einem 2:1-Heimsieg gegen den Halleschen FC die Wende.

Für Vester war letztlich vor allem die Entwicklung des Teams ausschlaggebend und entscheidend. Nur gemeinsam konnte die Truppe des FCH die brenzlige Phase meistern, als der Club zwischenzeitlich auf Platz 15 abgestürzt war (13. Spieltag).

„Hinten heraus haben wir gezeigt, dass wir wieder einen Schritt vorwärts gekommen sind. Man kann erkennen, wo der Weg hinführen soll. Jetzt muss es uns gelingen, dass wir diese Leistungen noch stabiler abrufen, dann kann 2014 ein sehr gutes Jahr werden“, richtete der 42-Jährige schon den Blick auf die kommenden Monate.

Dass die Rostocker unmittelbar vor dem Winter mit einem 2:2 bei Holstein Kiel den Aufstieg-Relegationsrang drei verspielten und hinter Heidenheim, RB Leipzig sowie Darmstadt als Vierter überwintern, interessiert Uwe Vester nur am Rande. Er setzt andere Prioritäten. „Ich schaue nicht auf die Tabelle. Für mich ist wichtig, dass wir 35 Punkte und guten Fußball gezeigt haben. Es ist okay, wie wir in die Winterpause gegangen sind. Ich würde sogar dem ersten Spiel des neuen Jahres etwas mehr Bedeutung beimessen als dem letzten des alten Jahres. Mit der Partie am 24. Januar beim VfB Stuttgart II starten wir gefühlt in die Rückrunde. Das ist ganz wichtig, um die Rakete wieder zu zünden“, so der Sportliche Leiter, der sich trotz der positiven Serie nicht geärgert hat, dass die Winterpause „dazwischenkam“: „Prinzipiell finde ich es jetzt nicht schlecht. Irgendwann ist es auch mal an der Zeit, dass man die Akkus wieder aufladen kann.“


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