3. Fußball-Liga : „Mal gucken, ob ,Jogi‘ noch anruft“

Dreimal ohne Gegentreffer: Hansas Nummer eins Jörg Hahnel wurde in dieser Saison nur beim 3:1 in Wiesbaden vom ehemaligen Rostocker Tobias Jänicke bezwungen.
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Dreimal ohne Gegentreffer: Hansas Nummer eins Jörg Hahnel wurde in dieser Saison nur beim 3:1 in Wiesbaden vom ehemaligen Rostocker Tobias Jänicke bezwungen.

Hansa-Keeper Jörg Hahnel zu der Tatsache, dass er in dieser Saison erst ein Gegentor kassierte

svz.de von
18. Dezember 2013, 23:17 Uhr

Eine rote Karte wegen Handspiels außerhalb des Strafraums am ersten Spieltag gegen Kiel (0:0) kostete Hansa-Keeper Jörg Hahnel für viele Wochen den Stammplatz. Sein Vertreter Johannes Brinkies nutzte die Chance, verdrängte zunächst den Routinier und blieb auch nach dessen abgelaufener Sperre von zwei Partien im Kasten. Doch „Jockel“ hat sich den Platz im Tor zurückerobert. Am Sonnabend geht es nun erneut gegen Kiel. Bange ist dem 31-Jährigen deshalb aber nicht. „Nö, eigentlich nicht. Da mache ich mir keine Gedanken. Ich stelle mich rein, und wir wollen Punkte holen“, so „Jockel“, der vor fünf Monaten in einem Laufduell gegen den ehemaligen Rostocker Marcel Schied zu spät kam: „Diesmal werde ich im Sechzehner auf ihn warten.“


Als Nummer eins bisher erst ein Gegentor


Die Bilanz von Hahnel ist nicht übel. Von den vor Saisonbeginn als Nummer eins bestimmten Keepern kassierte er deutschlandweit die wenigsten Gegentreffer. Es war nur einer. Allerdings spielte er auch erst viermal. „So habe ich das noch gar nicht gesehen. Das ist doch hervorragend. Mal gucken, ob ,Jogi’ (Bundestrainer Löw – d. Red.) mich noch anruft“, so „Jockel“ mit gewohnt lockerem Spruch und einem Augenzwinkern.

Zuletzt erlebte der Schlussmann einige ruhigere Spiele, auch weil sich die Hanseaten im Defensivverhalten deutlich steigerten. Hahnel kann aber damit gut leben, dass er sich nicht großartig auszeichnen kann: „Ich bin ein Torhüter, der nicht unbedingt viel zu tun haben muss. Ich gewinne lieber 1:0 und habe nix zu tun.“

In Kiel erwartet er allerdings eine enge Partie vor ansprechender Kulisse. „Wir fahren nach Kiel und wollen unbedingt Punkte holen. Das wird aber ein harter Kampf. Zudem ist es ein Nordderby, was das Duell noch einmal zusätzlich interessant macht“, erklärt Jörg Hahnel, der weiß, dass in der Winterpause der Kampf um die Nummer eins neu entfacht wird: „Ich kenne das ja schon und sehe es ganz entspannt. Im Trainingslager werden wir uns wieder die Stirn zeigen und um den Platz im Tor kämpfen.“


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