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Traditionsturnier des SV Warnemünde : Lorenz Caffier gratuliert Ringern

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sport- und Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern eröffnet das Traditionsturnier des SV Warnemünde

Als am Sonnabend in der Fritz-Reuter-Straße in Warnemünde um kurz nach 10 Uhr der Startschuss zum alljährlichen Traditionsturnier der Ringer des SVW fiel, war die Sporthalle der Ecolea-Schule bereits prall gefüllt. Zahlreiche Zuschauer wollten sich den norddeutschen Klassiker in der beliebten Sportart nicht entgehen lassen. Rund 200 Sportler hatten sich vorab eingeschrieben, letztlich standen 135 Athleten aus 19 Vereinen auf der Matte. Grund für das Fehlen vieler Ringer waren die schweren Unwetter im Westen Deutschlands.

Eröffnet wurde das Turnier durch Lorenz Caffier. Der Sport- und Innenminister von Mecklenburg-Vorpommern würdigte den Veranstalter und seine tatkräftigen Helfer, gratulierte darüber hinaus zum 65-jährigen Jubiläum des Ringkampfsports in Warnemünde: „Auf dieser Veranstaltung können die Ringer jubeln. Ihr Kampf um den Verbleib im olympischen Programm war erfolgreich, Ringen als eine der ältesten Sportarten überhaupt bleibt nun doch olympisch. So lässt sich ein 65-jähriges Jubiläum, wie es die Warnemünder Ringer in diesem Jahr begehen, natürlich mit ganz anderen Gefühlen feiern.“

Seit 42 Jahren trifft sich die Ringergemeinde nun schon im Ostseebad. Bereits zu DDR-Zeiten erfreute sich der Wettstreit großer Beliebtheit. „Wir sind stolz, ein kleines Doppeljubiläum begehen zu können. Das Turnier hat eine wunderbare Tradition, zudem genießt dieser Sport hier ein hohes Ansehen“, sagte Hans Wittkowski, Abteilungsleiter Ringen des SV Warnemünde.

„Früher rangen die Aktiven noch im Freien auf der Friedrich-Jahn-Sportanlage“, erinnerte sich Sponsor Jürgen Breuer, der mit seiner Dachbau-Firma das Event unterstützt: „Damals herrschte Volksfeststimmung“

Heute sei zwar alles etwas kleiner, doch Breuer freut vor allem, „dass immer mehr junge Leute wieder Spaß am Ringen finden“.

Vergessen die Zeit, in der händeringend nach Talenten Ausschau gehalten wurde. 93 Kinder und Jugendliche kämpften unter lautstarken Anfeuerungen der Eltern, Trainer und Zuschauer um Siege. Unter ihnen auch der Rostocker Sebastian Nehls. Vor zwei Jahren wagte er den Schritt an die Sportschule nach Luckenwalde. Der Wettkampf in der Heimat ist für den 16-Jährigen etwas ganz Besonderes. „Das Niveau hier ist sehr gut, ich starte sogar bei den Männern. Und mal zu Hause vorbeizuschauen, ist auch eine schöne Sache“, erzählte Nehls. Auf dem abschließenden Tableau landete das Talent auf dem vierten Rang und sorgte somit für ein gutes Ergebnis.

Nach über sechs Stunden Schweiß und Anstrengungen nahmen die Sieger erschöpft die Ehrungen entgegen. Veranstalter und Verein zeigten sich zufrieden. „Wir haben uns einen Namen gemacht, vielleicht lockt das in der kommenden Zeit noch mehr begeisterte Ringer nach Warnemünde“, so Wittkowski.

Die Ergebnisse des Turniers können im Internet unter www.liga-db.de eingesehen werden.


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