Volleyball-Regionalliga Nord : Leistung nicht wie gewohnt

Trotz guter Annahmen von Juliane von Wiedebach  unterlagen die Volleyballerinnen des SV Hafen Rostock der VG WiWa Hamburg II mit 1:3. Hinten links Laura Jahnke.
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Trotz guter Annahmen von Juliane von Wiedebach unterlagen die Volleyballerinnen des SV Hafen Rostock der VG WiWa Hamburg II mit 1:3. Hinten links Laura Jahnke.

Hafen-Volleyballerinnen unterliegen WiWa II 1:3. Warnemünder Damen und Herren des SVW II siegreich.

svz.de von
15. März 2016, 05:00 Uhr

In der Volleyball-Regionalliga Nord setzten sich die bereits als Meister und Aufsteiger in die 3. Liga feststehenden Damen des SV Warnemünde (1./43) mit 3:2 (25:18, 23:25, 25:15, 19:25, 15:8) beim JSV Grimmen (9./9) durch. „Wir hatten einen Matchplan, den wir aber zu keiner Zeit vollends umsetzen konnten. Mit viel Mut und Einsatz hat sich Grimmen den einen Punkt absolut verdient“, schätzte Coach Matthäus Kuna ein. Obwohl der SVW krankheitsbedingt nicht mit der Stammformation antreten konnte und
einige Spielerinnen auf ungewohnten Positionen zum Einsatz kamen, gab es im ersten Satz keine Probleme. Danach schlichen sich aber zunehmend Fehler ein, die die Gastgeberinnen zum Gewinn von Durchgang zwei nutzten. Ähnlich war der Ablauf in den Abschnitten drei und vier. Ihre Achterbahnfahrt beendeten die Ostseestädterinnen mit dem sicher gestalteten Tiebreak.

SV Warnemünde: Kathrin Kraeft, Christin Adam, Susan Kords, Lea Martens, Laura Müchler, Jana Schumann, Carolin Wüstenhagen, Josefine Müller, Sandra Schwartzer, Hilke Beelich

Der SV Hafen (6./25) unterlag der VG WiWa Hamburg II (7./23) mit 1:3 (21:25, 25:23, 19:25, 20:25). Dabei war der Start der Rostockerinnen in das Match in vollbesetzter Halle als fast schon „prunkvoll“ zu bezeichnen. Sie führten 5:0 und 7:3, waren dann aber schnell mit ihrem Latein am Ende. Trotz guter Annahmen von Libera Juliane von Wiedebach konnte am Netz nicht mehr so richtig Angriffsdruck aufgebaut werden. Im zweiten Teil der Partie erkämpfte Hafen zwar mit besseren Aufschlägen und guten Angriffsaktionen den Satzausgleich, doch die folgenden beiden Abschnitte und somit den Sieg sicherten sich die Gäste. „Wir waren stets dicht dran, konnten aber in entscheidenden Phasen nicht punkten. Eine ungewohnt schwache Annahme, nicht genügend Durchschlagskraft und einfach kein Druck in unseren Aufschlägen wurden uns zum Verhängnis. Wir sind mit der Einstellung eines eigentlichen ‚Pflichtsieges‘ in dieses Spiel gegangen, haben aber nicht wie gewohnt unsere Leistung abgeliefert“, so Hafen-Trainer Udo Fidorra.

SV Hafen: Anne Weidauer, Maren Prüter, Maria Spittel, Maria Kurland, Antje Plewka, Kristin Schnittger, Sandy Krummheuer, Franziska Kühn, Franziska Krack, Laura Jahnke, Juliane von Wiedebach

Bei den Männern gab es für den SV Warnemünde II (4./ 29) einen 3:0-Auswärtssieg (25:18, 25:12, 25:16) bei der Lübecker TS (7./16), für den sie nicht einmal 60 Minuten benötigten. Spielertrainer Robert Mars: „Trotz des Fehlens von Kapitän Tobias Plewka konnten wir mit kleinen Umstellungen im Spielsystem den Gegner konstant unter Druck halten. Dem anfänglichen Aufschlagdruck der Gastgeber begegneten wir mit guter Blockarbeit. Entweder wurde so direkt gepunktet oder unser Gegenangriff aus der Abwehr brachte den Punkt.“ Im zweiten Satz schien von der Turnerschaft echte Gegenwehr aufzukommen, doch die Gäste holten einen 6:8-Rückstand schnell auf und fegten die Lübecker noch mit 25:12 aus der Halle. Besonders Zuspieler Stefan Reinke am Aufschlag und der Warnemünder Block holten serienweise Punkte. „Im letzten Durchgang sahen wir uns einer völlig veränderten Aufstellung der Hausherren gegenüber, doch unser Wille zum klaren 3:0 war zu stark. Den Spielgewinn klar zu machen, wurde so fast zur Formsache“, sagte Robert Mars.

Im gesamten Match stimmte beim SVW die Annahme um Libero Johannes Hofmeister. Auch das machte es Zuspieler Stefan Reinke leicht, ein sehenswertes Angriffsspiel aufzuziehen.

SV Warnemünde II: Robert Mars, Volker Schumann, Stefan Reinke, Ruben Lehmann, Paul Graf, Johannes Hofmeister, Maik Mars, Toralf Streblow, Christopher Schulz, Marcus Christiansen


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