Leichtathletik : Laufcup MV 2014 nimmt allmählich Fahrt auf

Der Stoltera-Küstenwaldlauf in Warnemünde erfreut sich   großer Beliebtheit und ist auch 2014  Bestandteil des Laufcups.
Der Stoltera-Küstenwaldlauf in Warnemünde erfreut sich großer Beliebtheit und ist auch 2014 Bestandteil des Laufcups.

14 bewährte Veranstaltungen von Baabe bis Warnemünde / Teilnehmer aus Rostock und Umgebung machen sich rar

svz.de von
20. März 2014, 23:02 Uhr

Während der Frühling in der Region langsam, aber sicher Einzug hält, wagen sich auch die Laufsportler in Mecklenburg-Vorpommern ins Freie. Passend dazu läutet der Leichtathletik-Verband MV seinen Laufcup ein. Bei der 24. Auflage stehen landesweit von März bis November 14 Veranstaltungen auf dem Programm.

Dabei setzt der LVMV auf seine bewährten Events von Baabe bis Warnemünde und bringt ohne große Neuerungen die Wettbewerbe, zu denen auch die Landesmeisterschaften über zehn Kilometer auf der Straße, im Halbmarathon und im Marathon sowie im 5000- und 10 000 m-Bahnlauf und im Crosslauf gehören, über die Bühne.

„Einzig beim Staffelmarathon in Neubrandenburg, der nicht in die Gesamtwertung einfließt, führen wir eine Oldie-Wertung ein“, erklärt der Laufwart des LVMV, Jürgen Trommer.

Der Rostocker hofft für 2014 auf eine ähnlich starke Resonanz wie im Vorjahr. Damals sorgten 384 Läufer in den Altersklassen U 16 bis hin zu den Senioren für einen Teilnehmerrekord. „Bislang haben sich 365 Athleten angemeldet. Die Zahl kann aber noch bis Jahresende schwanken“, sagt Trommer.

Dass beim Laufcup Mecklenburg-Vorpommern kein breiteres Feld angesprochen wird, liegt in erster Linie an den Teilnahmebedingungen, die eng an die Regularien des Deutschen Leichtathletik-Verbandes geknüpft sind. Demnach werden nur Aktive im Cup gewertet, die einem beim LVMV angemeldeten Verein oder einer Laufgruppe angehören sowie einen Startpass besitzen. Eine Hürde, die viele ambitionierte Volksläufer scheuen.

Für Jürgen Trommer kein Grund, etwas an den Startbestimmungen zu verändern. „Wir wollen eine hohe Leistungsdichte erreichen und den Nachwuchs fördern.“ Doch gerade bei der Gewinnung von Talenten, die sich im Laufcup erste Sporen verdienen sollen, haperte es in den vergangenen Jahren. Trommer: „Viele Vereine taten sich da bislang etwas schwer. Aber jetzt sind wir auf einem guten Weg“, ist sich der Laufwart sicher.

Ohnehin hätten die Hobby-Läufer bei jeder Veranstaltung grundsätzlich die Möglichkeit, mitzumachen – nur eben ohne in die Cup-Wertung eingreifen zu können. „Bislang war das Verhältnis von Cup- zu Volksläufern 70 zu 30. Der Gewinner des Mühlenlaufes in Wittenburg (erste Station der Landesserie Anfang März – d. Red.) kam ja auch von außerhalb“, sagt Trommer.

Übrigens: Läufer aus Rostock und Umgebung machen sich beim Laufcup rar. Die meisten Starter stellt noch der SC Laage, nur einer kommt vom TC FIKO.

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