HC Empor : Lange Pause für Mladenovic

Bitterer Ausfall: Nemanja Mladenovic zog sich bei Empors 27:23-Sieg über Aue in der 59. Minute eine Sprunggelenksverletzung zu.
Bitterer Ausfall: Nemanja Mladenovic zog sich bei Empors 27:23-Sieg über Aue in der 59. Minute eine Sprunggelenksverletzung zu.

Der serbische Rückraumspieler des HC Empor hat sich eine Sprunggelenksverletzung zugezogen

svz.de von
06. November 2014, 17:52 Uhr

Handball-Zweitligist HC Empor Rostock hat den 27:23(11:14)-Erfolg am Mittwochabend gegen den EHV Aue teuer bezahlt. Die Hansestädter müssen in den kommenden Wochen auf Rückraumspieler Nemanja Mladenovic verzichten. Der Serbe hatte in der 59. Minute zum vorentscheidenden 25:22 getroffen, ehe das Unglück passierte. Beim Zurücklaufen in die Abwehr kollidierte der 20-Jährige mit Aues Kapitän Eric Meinhardt. Dabei knickte er mit dem linken Fuß um und musste nach mehrminütiger Behandlungspause mit schmerzverzerrtem Gesicht von der Platte geführt werden.

Schon die erste Diagnose von Mannschaftsärztin Dr. Sabine Niendorf lautete auf Bänderverletzung und ließ nichts Gutes erahnen.

Am Donnerstagnachmittag unterzog sich Mladenovic weiteren Untersuchungen, die die erste Einschätzung leider bestätigten.

„Es liegt eine Bandverletzung im linken Sprunggelenk vor. Ein MRT (Magnetresonanztomographie-Untersuchung – d. Red.) wird weiteren Aufschluss geben. Erst nach Vorlage des Befundes können weitere Aussagen getroffen werden“, sagte Frau Dr. Niendorf.

Für Aaron Ziercke ist der Ausfall des Rückraumspielers ein schwerer Schlag. Denn der Trainer muss wegen eines Mittelhandbruchs bereits auf Stamm-Regisseur Roman Becvar verzichten und hatte Mladenovic auf der Mittelposition ausprobiert.

Vor allem in der Schlussviertelstunde war die Besetzung des Rückraums mit Tom Wetzel (links), Mladenovic und Patrik Hruscak (rechts) ein Garant dafür, dass noch der Sprung vom 18:20 (44.) zum 27:23-Sieg gelang.

Doch nach dem Ausfall des Serben wird Aaron Ziercke nach einer neuen Lösung suchen müssen. Viel Zeit bleibt ihm dafür nicht. Bereits am Sonntag tritt der HC Empor um 16.30 Uhr beim HSC 2000 Coburg an.

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