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Rostocker SPendenlauf : Läufer trotzen arktischer Kälte im Barnstorfer Wald

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Beim 10. Rostocker Spendenlauf drehen 349 Starter ihre Runden / 4025 Euro für guten Zweck gesammelt

svz.de von
erstellt am 27.Jan.2014 | 06:00 Uhr

„Die Rostocker haben was drauf“, sagte Moderator und Mitorganisator Roman Klawun, als er gestern Vormittag den 10. Spendenlauf startete. Da zeigte das Thermometer am Leichtathletikstadion minus zwölf Grad Celsius an. Umso erstaunlicher war es, dass sich bei diesen arktischen Bedingungen 349 Läufer auf den Rundkurs im Barnstorfer Wald wagten – und damit die Teilnehmerzahl aus dem Vorjahr übertrafen. „Heute Morgen war mir schon etwas bange, dass aufgrund der Temperaturen viele zu Hause bleiben würden. Sie haben mich eines Besseren belehrt“, freute sich Klawun.

Mehr noch, das Teilnehmerfeld war beim ersten Lauf des Jahres bunt gemischt. Neben den „üblichen Verdächtigen“ – den ambitionierten Athleten aus den Rostocker Vereinen 1. LAV, SC Laage, TC FIKO und TG triZack – nahmen auch etliche Neulinge die drei Distanzen über 2,5, 5 und 10 Kilometer in Angriff. „Ich habe heute meinen ersten Volkslauf überhaupt absolviert. Und das als Rentner“, war Lothar Schwarz im Zielbereich, der gut beheizten Laufhalle, sichtlich stolz. Dick eingepackt, mit Mütze, Rollkragen-Pulli und Gesichtsmaske, trotzten auch alle anderen Läufer der Kälte – und drehten gleichzeitig für einen guten Zweck ihre Runden.

Denn auch bei der zehnten Auflage des Rostocker Spendenlaufes, bei dem Platzierungen und Zeiten keine Rolle spielten, kamen die Einnahmen aus den Startgebühren sowie aus freiwilligen Spenden karitativen Einrichtungen zugute. „Wahnsinn, es wurden insgesamt 4025 Euro gespendet“, freute sich Klawun, der die Gelder diesmal zwei Organisationen zur Verfügung stellt. Neben dem langjährigen Partner, dem Verein Hanse-Tour Sonnenschein, der sich um krebs- und chronisch kranke Kinder kümmert, gehen die Spenden an das Hilfswerk World Vision. „Es unterstützt die Opfer der Flutkatastrophe auf den Philippinen, die im Novemer 2013 erneut hart getroffen wurden“, erklärte Klawun, der selbst ein Patenkind in der betroffenen Region hat. „Ich habe seit drei Monaten keinen Kontakt mehr zu der kleinen Luz Clarita. Ich hoffe, es geht ihr gut und die Spenden können dort etwas die Not lindern“, sagte der Organisator. An der Einsatzbereitschaft der Rostocker mangelte es jedenfalls an diesem klirrend kalten Sonntag nicht.

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