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Rudern : Labudde/Dold erringen JEM-Titel

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Größter Triumph der rudersportlichen Karriere des in Rostock trainierenden Duos vom Greifswalder RC Hilda 1892

Mit dem Junioren-Europameister-Titel erkämpften Leah Labudde und Carolin Dold, Schülerinnen des Rostocker Christophorus-Gymnasiums, im tschechischen Racice den bisher größten Triumph ihrer rudersportlichen Karriere.

Bereits beim Vorlaufsieg am Freitag hatten die 17-Jährigen vom Greifswalder RC Hilda 1892 ihre Klasse gezeigt und waren ungefährdet in das Finale der besten sechs Boote gespurtet. „Aber auch Frankreich und Rumänien zeigten sich in guter Form, da durften wir unseren Vorlaufsieg nicht überbewerten“, zeigte sich Leah, die im ungesteuerten Zweier die Schlagfrequenz vorgibt, zurückhaltend optimistisch.

Im Kampf um Gold wollten Labudde/Dold „der Konkurrenz mit Vollgas schnell die Hoffnung auf Platz eins nehmen“.

Nur die überraschend starken Italienerinnen konnten dem Tempo der deutschen Mädchen zunächst folgen, mussten dann aber auf den letzten 500 der 2000 Renn-Meter abreißen lassen – Start-Ziel-Sieg für das am hiesigen Ruder-Stützpunkt in Kessin trainierende Duo.

Italien ging letztlich hinter Frankreich und Rumänien sogar noch leer aus. „Ein bitterer Moment, wie auch wir ihn kennen: Bei den Junioren-WM 2014 in Hamburg verpassten wir im Vierer das Podium und hatten ein paar Wochen daran zu kauen“, erinnert sich Leah.

Jetzt genießen die beiden Europameisterinnen und ihr Trainer Ulf Kraemer (Rostock) den Erfolg, ohne die Bodenhaftung und das Saisonziel aus dem Blick zu verlieren: Anfang August wollen die Abiturientinnen auch bei den JWM in Rio de Janeiro um Edelmetall kämpfen. Was für den Weltverband FISA die vorolympische Generalprobe ist, wird für Leah und Caro der Abschied aus der Altersklasse Junioren A. „Ob wir in Brasilien im Achter oder Zweier angreifen, ist uns fast egal, wenn es nur erfolgreich wird“, denkt Caro schon voraus.

In Racice haben Labudde/Dold erst einmal ihre JEM-Premiere bestanden. „Jetzt“, mahnt Ulf Kraemer, „heißt es die Füße am Boden halten und im Kopf klar bleiben, wenn sie weiter in der Erfolgsspur bleiben wollen.“

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