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Shorttrack : Krögers bremsen sich aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bei den Deutschen Meisterschaften im Shorttrack vermasselt Hannes seinem Bruder Torsten den Titel

Shorttracker Torsten Kröger vom ESV Turbine Rostock hat am Wochenende den Titel bei den Deutschen Meisterschaften in Dresden knapp verpasst. Der 27-Jährige musste sich nach vier Wettbewerben trotz Punktgleichheit Lokalmatador Christoph Schubert geschlagen geben. Ausschlaggebend war das sogenannte Superfinale über 1500 m, in dem Torsten Rang drei belegte. Vor ihm kam ausgerechnet Hannes Kröger als Zweiter ins Ziel – und vermasselte dadurch seinem älteren Bruder den Mehrkampf-Titel.

„Das ist in dem Rennen ziemlich unglücklich gelaufen. Beide Brüder schenkten sich nichts. Dass sie sich aber gegenseitig den Titel verbauen, ist alles andere als optimal“, ärgerte sich Rostocks Bundesstützpunkttrainerin Karin Schmidt, die ihre beiden Schützlinge, die in Dresden leben und trainieren, diesmal persönlich betreute.

Ohnehin hatte Torsten, der 2012 Deutscher Meister wurde, bei den Rennen über 500 m (2.), 1000 m (1.) und 1500 m (2.) unter den vielen Dresdener Startern einen schweren Stand. „Er musste viel Führungsarbeit leisten. Das hat er gut gelöst“, lobte Schmidt. Auch Hannes, der über 500 m Deutscher Einzelmeister wurde und im Mehrkampf Platz drei belegte, habe sich „gut verkauft“.

Die weiteren Rostocker, Nic Schreiber (15.) und Moritz Kreuseler (16.), reihten sich weiter hinten ein. „Nic ist die 1500 m gut gelaufen, hatte aber mit Materialproblemen zu kämpfen. Außerdem war er nach seinem Sturz vor einigen Wochen im Kopf nicht frei“, so die Trainerin. Auch der 16-jährige Moritz schlug sich als Jüngster im Männer-Feld wacker.

Bei den Damen sorgte aus Sicht der Rostocker Talente einmal mehr Maria Deike für positive Ergebnisse, belegte Gesamtplatz fünf. „Hut ab, sie hat sich gegen acht Dresdnerinnen wahrlich durchgeboxt. Sie ist auf dem Weg in die deutsche Spitze“, sagte Schmidt.

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