3. Fußball-Liga : Krauße ist auf dem Weg zur Stammkraft

Robin Krauße hebt ab: Der Hansa-Youngster ist auf dem Weg, sich einen Stammplatz im Team des FC Hansa zu erkämpfen.
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Robin Krauße hebt ab: Der Hansa-Youngster ist auf dem Weg, sich einen Stammplatz im Team des FC Hansa zu erkämpfen.

Der 19-Jährige bleibt im Team, obwohl Konkurrent Mendy Sperre abgesessen hat

svz.de von
11. März 2014, 23:09 Uhr

Eigentlich hatte sich Robin Krauße mit einem Platz auf der Auswechselbank bereits angefreundet und nicht mit einer Berufung in die Start-Elf des FC Hansa im Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund II (1:0) gerechnet, doch dann durfte der 19-Jährige wieder ran. „Ich war total überrascht, habe mich dann aber sofort auf das Spiel fokussiert. Letztlich freut es mich natürlich, dass der Trainer auf mich setzt, auch wenn ,Alex’ (Teamkollege Mendy – d. Red.) seine Sperre abgesessen hat. Dadurch weiß man, dass man nah dran ist. Das ist ein gutes Gefühl und gibt zusätzlichen Ansporn“, sagt Robin Krauße, der anschließend ein starkes Spiel ablieferte und seinen Teil dazu beitrug, dass die Rostocker erstmals seit sieben Spielen mal wieder ohne Gegentreffer blieben: „Anfangs bin ich zwar etwas schwer reingekommen, doch dann habe ich mich über die Zweikämpfe ins Spiel gekämpft. Das ist ja auch eine meiner Stärken. Und wenn man zu null spielt, ist es meistens ein Indiz dafür, dass die Defensive ganz gut steht.“

Hansa-Coach Andreas Bergmann mag vor allem die robuste und geradlinige Spielweise des Nachwuchstalents, aber auch seine Unaufgeregtheit. „Ich versuche einfach immer, mein Ding zu machen, das Beste zu geben und so der Mannschaft zu helfen. Ich bin generell nicht so aufgeregt, sonst passieren einem zu viele Fehler“, sagt Robin Krauße.

Obwohl er jetzt zweimal in Folge in der Start-Elf stand und damit offenbar auf dem Sprung zur Stammkraft ist, bleibt der gebürtige Thüringer – kam im Sommer 2010 aus Jena an die Ostseeküste – gelassen im Hinblick auf einen Einsatz am Sonnabend im Topspiel gegen Darmstadt. „Ich hänge mich im Training immer voll rein und versuche, mich aufzudrängen. Doch letztlich ist es eine Entscheidung des Trainers“, so Krauße.

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