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FC Hansa : Krauße drängt sich auf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ob als Verteidiger oder Sechser – Hansas Defensiv-Talent erobert langsam, aber sicher Stammplatz

Hansas Robin Krauße ist langsam, aber sicher dabei, sich einen Stammplatz beim Fußball-Drittligisten zu erarbeiten. Ähnlich wie Sascha Schünemann (NNN berichteten) genießt offenbar auch das Defensiv-Talent vollstes Vertrauen von Trainer Dirk Lottner und dessen Assistenten Robert Roelofsen. Beleg: Der 20-Jährige lief in den vergangenen vier Partien jeweils von Beginn an auf. Ob als linker und rechter Verteidiger oder wie gegen RB Leipzig auf der Sechser-Position, der Youngster wusste zu überzeugen.

„Den Einsatz kann ich mir definitiv nicht absprechen. Ich bin auf der Sechs nun mal ’ne Kampf-Sau. Mir ist wichtig, dass ich über die Zweikämpfe ins Spiel finde. Es war von mir wie von der gesamten Mannschaft eine ordentliche Leistung“, bilanzierte Krauße seinen neunten Einsatz im Hansa-Trikot.

Tatsächlich scheint der gebürtige Jenaer in seinem ersten Profi-Jahr von Spiel zu Spiel an Sicherheit zu gewinnen. Ob als Abräumer vor der Abwehr oder als der Mann, der das Hansa-Spiel von hinten aufzieht, Krauße lässt erahnen, welches Potenzial er besitzt. Entsprechend selbstbewusst trat das Talent auch dem voraussichtlichen Zweitliga-Aufsteiger aus Leipzig entgegen. „Ihr Sieg war unverdient. Sicher sind einige bei RB dabei, die Klasse haben. Dennoch haben wir voll mitgehalten und den Gegner bis auf den Elfmeter nicht zum Zuge kommen lassen.“ Angesprochen darauf, ob die eine Szene, die zum 1:0-Siegtreffer der Rasenballsportler führte, den Unterschied zum FC Hansa ausmache, antwortete Krauße frech: „Der Unterschied liegt nur darin, was diese Spieler auf ihrem Konto haben.“

In jedem Fall empfahl sich der Youngster für weitere Aufgaben, auch unter einem neuen Hansa-Trainer, der da Peter Vollmann heißen wird. So weit will Krauße aber noch nicht schauen: „Für uns ist wichtig, dass wir die Spielzeit ordentlich beenden. In der nächsten Saison sollte unser Ansporn sein, es besser zu machen.“

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