Fussball-Landespokal : Kondition vorgebunkert

Werden Trainer Jens Hillringhaus (hier mit Paul Maletzke) und der Sievershäger SV auch morgen im Landespokalfinale gegen Neubrandenburg Grund zum Jubeln haben?
Werden Trainer Jens Hillringhaus (hier mit Paul Maletzke) und der Sievershäger SV auch morgen im Landespokalfinale gegen Neubrandenburg Grund zum Jubeln haben?

Endspiel in Malchow gegen Neubrandenburg: Sievershäger SV selbst für Verlängerung gewappnet

svz.de von
29. April 2014, 06:14 Uhr

Im Endspiel des „Lübzer Pils Cups“ um den Fußball-Landespokal von MV stehen sich morgen (19.30 Uhr Waldsportplatz Malchow) der Verbandsliga-Sechste Sievershäger SV und der 1. FC Neubrandenburg, Zwölfter der Oberliga Nordost/Nord, gegenüber.

Letzterer vollbrachte im Halbfinale eine Mega-Sensation, indem er sich bei Drittligist FC Hansa durchsetzte.


Jens Hillringhaus: Sind in der Außenseiterrolle


Dennoch – und obwohl eine Liga tiefer angesiedelt als die Vier-Tore-Städter – liebäugelt der SSV durchaus mit dem Finalsieg, der den Start im DFB-Pokal plus eine hohe fünfstellige Antrittsgage bedeutet. Coach Jens Hillringhaus: „Neubrandenburg ist auf Grund des Klassenunterschiedes der Favorit. Wir können positiv an die Sache herangehen und werden sehen, wie wir mit der Außenseiterrolle klarkommen.“

Hillringhaus, von Beruf Vertriebsdirektor der Postbank Immobilien GmbH, ist seit der Saison 2008/09 für die Sievershäger Verbandsliga-Truppe zuständig. Als Aktiver schaffte es der heute 43-Jährige bis in die Drittklassigkeit, lief als Manndecker für den FC Mahndorf auf (Oberliga Nord 1989/90). Als Trainer des SSV kann er auf den Meistertitel 2012/13 verweisen (auf den Aufstieg in die Oberliga wurde verzichtet) und stand schon einmal im Landespokalfinale, das 2012 in Parchim gegen den FC Schönberg mit 0:1 verloren wurde.

Der in Rotenburg (Wümme) geborene Wittenbecker fuhr in der Vorbereitung auf das morgige Endspiel „die Trainingsintensität ein bisschen höher als sonst zu diesem Saisonzeitpunkt üblich, um Kondition vorzubunkern, falls es in die Verlängerung geht, dass wir uns da nichts vorzuwerfen haben“.

Ebenfalls nicht vernachlässigt wurde die Vorbereitung auf den Gegner, den der Coach am Sonnabend beim 2:3 in der Oberliga-Partie gegen Schönberg beobachtete: „Die haben große, stämmige Leute, da können wir uns auf einiges gefasst machen.“

Schmerzlich ins Gewicht fällt vor allem der Verzicht auf den vielseitigen Markus Thoms (Innenbandriss im Knie). Robert Bullerjahn und Tim Schmitt sind gesperrt.

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