Hanseturnverein Rostock : Kleinen Akrobatinnen die Angst nehmen

Sprünge mit Perfektion: Die neunjährige Rani Hähnchen testet das neue Sprungtrampolin aus. Peer Schmidt vom Hanseturnverein (l.) freut sich über die Spende von Christian Wegner (2. v. r.) und Roman Niemisto von der ETL Unternehmensberatung.
Sprünge mit Perfektion: Die neunjährige Rani Hähnchen testet das neue Sprungtrampolin aus. Peer Schmidt vom Hanseturnverein (l.) freut sich über die Spende von Christian Wegner (2. v. r.) und Roman Niemisto von der ETL Unternehmensberatung.

Der Hanseturnverein erhält Spende in Höhe von 3000 Euro und holt ein neues Sprungtrampolin

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03. Juni 2016, 08:00 Uhr

Zielstrebig läuft die neunjährige Rani Hähnchen die geradlinige Mattenstrecke entlang. Sie steigt mit Schwung in die Luft, vollführt anmutig nach einem Handstand einen Salto und landet schließlich auf ihrem Rücken weich auf den bunten Schaumstoffblöcken. Eine anspruchsvolle Übung in dieser Altersklasse. „Zur Unterstützung der richtigen Ausbildung unserer Leistungsgruppe AK 6 bis AK 10 der Turntalentschule brauchten wir dringend ein solches Sprungtrampolin“, sagt Peer Schmidt, Vorstandsvorsitzender des Hanseturnvereins Rostock.


Methodisches Gerät für die Wettkampfform


Hilfe bei der Anschaffung dieses Geräts bekamen die Trainer und Mädchen des Vereins nun in Form einer Spende in Höhe von 3000 Euro durch die ETL Unternehmensberatung AG Rostock. Damit wurden neben dem Trampolin eben jene Sportmatten sowie ein Sprungkasten gekauft. „Da vor allem die Matten bei uns quasi rund um die Uhr in Benutzung sind, mussten diese mal erneuert werden“, so Schmidt.

Der Verein bekomme auch Förderung durch die Hansestadt. Das neue Trampolin diene nun vor allem als methodische Unterstützung der kleinen Akrobatinnen zum Erlernen schwieriger Sprünge. Denn für den Wettkampf gehöre es dazu, über einen Tisch zu springen. „Das macht schon Angst. Das Sprungtrampolin ist nun ein Zwischenschritt vom Sprungbrett zum richtigen Trampolin. Für Ersteres haben die Kleinen meist noch nicht genügend Gewicht, um sich wirklich abzustoßen, vor dem richtigen Trampolin
haben sie zuviel Respekt. So können wir den Mädchen die Angst vor Sprüngen nehmen“, erklärt der Vorsitzende Schmidt. Vor drei Jahren wurde dieses Akrobatikgerät entwickelt – und seitdem hat Peer Schmidt ein
Auge darauf geworden. „Nun hat es endlich finanziell bei uns gepasst“, sagt er freudig.

Somit hat sich die Spende der ETL gelohnt, ist sich deren Vorstand Christian Wegner sicher: „Die Akrobatik ist leider eine Sportart, die nicht so viel gewürdigt wird. Von daher freuen wir uns, dass wir dem Hanseturnverein helfen können – denn alle dort leisten eine tolle Arbeit. Es ist wichtig, dass Bewegung auf dem täglichen Programm der Kinder steht.“

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