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Warnemünde : Karate-Team träumt vom WM-Gold

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Athleten der deutschen Nationalmannschaft trainieren im Ostseebad für Turnier im November. Jonathan Horne gilt als Medaillen-Hoffnung

svz.de von
erstellt am 26.Aug.2014 | 10:00 Uhr

Karate-Spitzensportler nehmen jetzt Kurs auf Warnemünde und auf Goldmedaillen bei der Weltmeisterschaft vom 5. bis 9. November in Bremen. Der Nationalkader trainiert in Warnemünde. „Findet die WM im eigenen Land statt, sind die Erwartungen an den Erfolg noch höher“, sagt Sportdirektor Ralph Masella. Er selbst trainiert seit 1987, damals war Karate in der DDR noch verboten. Und in der Schifffahrt, als die Piraterie aufgekommen ist, wurde Karate maritime Selbstverteidigung genannt, damit trainiert werden konnte. Die Zeiten sind vorbei, auch wenn Karate keine olympische Disziplin ist. Karate heißt übersetzt Leere Hand, weil man ohne Waffen und nur mit dem Körper kämpft.

„Das ganze Jahr stand im Zeichen der Vorbereitung der Top-Athleten auf diese Weltmeisterschaft“, sagt Masella. Anfang des Jahres gab es ein Trainingslager in Fuerteventura, eine Meisterschaft im finnischen Tampere und jetzt das Trainingslager vom 29. August bis 4. September in Warnemünde. „Die Bedingungen sind hervorragend“, lobt Masella. Das Hotel Neptun komme der Mannschaft nicht nur bei den Konditionen entgegen, sondern sei auch auf Erfordernisse eingestellt und biete einen Top-Service. Es gebe einen sportmedizinischen Bereich für die Athleten und eine hervorragende Zusammenarbeit mit der Orthopädischen Universitätsklinik.

Prof. Wolfram Mittelmeier ist selbst passionierter Karateka. Außerdem sind Mentaltrainer und Physiotherapeuten dabei. „Neben der sportlichen Seite geht es um teambildende Maßnahmen“, erklärt Masella. Dazu zählen ein Wettkampf mit den V. O. Racern von Speedsailing und ein Grillabend in der Strandoase Treichel. Die Ecoleaschule stellt die Sporthalle für die 21 Frauen und Männer zur Verfügung. Auch bei Andreas Zachhuber am Active Beach wird trainiert. Eine große Medaillenhoffnung ist Jonathan Horne aus Kaiserslautern.

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