Fußball-Verbandsliga : Kalte Dusche für SV Pastow – 1:4

Höhen und Tiefen: Zwar brachte Hendrik Sievert (am Boden)  den SV Pastow in Führung, doch Steffen Seering (Mitte) köpfte  ins eigene Tor. Am Ende gewann Pampow mit 4:1.
Foto:
Höhen und Tiefen: Zwar brachte Hendrik Sievert (am Boden) den SV Pastow in Führung, doch Steffen Seering (Mitte) köpfte ins eigene Tor. Am Ende gewann Pampow mit 4:1.

Sievershäger SV abgezockt zum 2:0 / Rostocker FC im Kellerduell 1:1 / FSV Bentwisch trotz guter Leistung 0:2

svz.de von
10. März 2014, 10:00 Uhr

Von den Partien am 17. Spieltag der Fußball-Verbandsliga.

Sievershäger SV – Grimmener SV 2:0 (0:0)

Die Gastgeber gaben den Ton an, besaßen gefühlt 80 Prozent Ballbesitz. Dennoch strahlte der SSV wenig Torgefahr aus, weil die Bälle aus dem Mittelfeld keinen Abnehmer fanden. Einzig nach Ecken waren die Platzherren der Führung nahe. Im zweiten Abschnitt agierte Grimmen druckvoller. Zwar kam Sievershagen zum 1:0 (Flanke Tom Wilke, Kopfball Benjamin Brandt/58.), dennoch waren die Gäste in Folge dem Ausgleich sehr nahe. In einer Szene reagierte Keeper Eric Lange im Eins-gegen-Eins klasse. In den Schlussminuten sorgte Kapitän Robert Franke mit dem 2:0 für die Entscheidung (89.).

Fazit SSV-Coach Jens Hillringhaus: „In einer Partie mit nur wenigen Torraumszenen ging der Sieg in Ordnung. Grimmen war ein unangenehmer Gegner. Wir hätten uns über das 1:1 nicht beschweren dürfen. Letztendlich nutzten wir unsere Möglichkeiten konsequent.“

SSV: Lange – Wilke, Rönsch, Brandt, Franke, Maletzke (67. Wahl), Pohanka, Thoms, Ebeling (46. Azanguim Kemjio), Bullerjahn, Grahl

SV Pastow – MSV Pampow 1:4 (1:2)

Die Platzherren dominierten in den ersten 20 Minuten klar die Partie, gingen durch Hendrik Sievert in Front (12.). Pampow war nur bei Freistößen des Japaners Hayashi gefährlich. Bei der ersten Eingabe glich Lierow aus (20.), bei der zweiten verlängerte Steffen Seering ins eigene Tor (43.).

Kurz nach Wiederanpfiff die kalte Dusche, als Pastow ausgekontert wurde (1:3, 47.). Kurz darauf wurde Sievert im Strafraum zu Fall gebracht. Statt des erhofften Elfmeters erhielt der Pastower wegen Meckerns Gelb-Rot (55.). Danach waren die Gastgeber nur noch auf Schadensbegrenzung aus, kassierten gar noch das 4:1 (61.).

Andreas Seering (Trainer SV Pastow). „Dumm gelaufen. Die Partie hätte auch remis ausgehen können. Wir gingen in Führung und lagen zur Pause plötzlich in Rückstand. Knackpunkt war der verwehrte Elfmeter für Hendrik Sievert und der folgende Platzverweis. Letztendlich verloren wir, weil wir vorne die Buden nicht machten und hinten bei den Gegentoren Pate standen.“

SV Pastow: Krüger – Ernst, St. Seering, Sievert, Hapke (75. Stroteich), Donner, Brzezinski, Gritzan, Weinkauf (59. Patzenhauer), Hickstein, Waterstraat (64. Schmidt)

Mecklenburg Schwerin – FSV Bentwisch 2:0 (1:0)

Der FSV trat mutig auf, hielt gegen den Tabellenvierten läuferisch und kämpferisch dagegen. Vorne vergaben Lucas Leutert und Christoph Lüth beste Gelegenheiten. Auf der anderen Seite traf ausgerechnet der Ex-Bentwischer Enrico Karg zum 1:0 (42.). Auch nach der Pause versteckten sich die Gäste nicht, gewährten den Mecklenburgern aber mit fortlaufender Spielzeit mehr Räume. Zwei Minuten vor Ende nutzte erneut Karg eine Unaufmerksamkeit in der FSV-Abwehr zum 2:0.

Enrico Neitzel (Trainer FSV Bentwisch): „Auch wenn es das Ergebnis nicht aussagt, waren wir die bessere Mannschaft. Das hat auch der Schweriner Trainer zugegeben. Wir hätten uns einen Punkt verdient gehabt. Leider nutzten wir unsere Chancen nicht. Der Gegner war vor dem Tor eiskalt.“

FSV Bentwisch: Kirsch – Arnold, Körting, Kaminski, Piepelow, Leutert (68. Knaak), Lau, Schröpfer, Vu Minh (55. Möller), Lüth, Schindel

FC Pommern Stralsund – Rostocker FC 1:1 (0:1)

Schreckmoment zu Beginn: Tom Bockholt musste nach einem Zusammenprall mit gerissener Lippe ins Krankenhaus eingeliefert werden. Für ihn kam Lenhard Schleese, der nach einer halben Stunde zur 1:0-Führung einköpfte. Bis dahin war der RFC tonangebend, tat sich aber im ersten Spiel auf Rasen schwer. Auch im zweiten Abschnitt versäumten es die Gäste, ihre Überlegenheit in Tore umzumünzen. Erst verschoss Robert Wullwage einen Elfmeter, dann scheiterten seine Mitspieler am überragenden Pommern-Keeper Sund. So kam es, wie es kommen musste: Stralsund glich kurz vor Ende aus.

Fazit RFC-Coach Jan Kistenmacher: „Alles o.k. Wir haben auswärts einen Punkt geholt und die Verfolger auf Distanz gehalten. Wir waren spielerisch besser, doch Pommern riskierte alles.“

RFC: Brencic – Bockholt (5. Schleese), Meschter, Haase, Kirschnik, Siegmund (81. Wießmann), dos Santos, Ehlert, Wullwage, Rosenkranz, Nerius (49. Kambs)

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen