Schwimmen : Julia Irmer stellt vier persönliche Rekorde auf

Julia Irmer stellte auf den 100 Metern Brust nicht zuletzt Wettkampfhärte unter Beweis, steigerte sich von 1:11,57 Minuten (Vorlauf) im Finale auf 1:11,13.
Julia Irmer stellte auf den 100 Metern Brust nicht zuletzt Wettkampfhärte unter Beweis, steigerte sich von 1:11,57 Minuten (Vorlauf) im Finale auf 1:11,13.

Bruder Leon mit fünf ersten Plätzen, Moritz Schimnick siegt viermal / Schwimmer des SV Olympia überzeugen in Lübeck

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26. März 2015, 06:54 Uhr

Beim Arena-Talente-Cup hatten die jüngsten Schwimmer des SV Olympia Rostock mit dem Gewinn der
Mannschaftswertung ihren älteren Mitstreitern den „Fehdehandschuh“ hingeworfen – die Schützlinge der Trainer Frank Berg und Andreas Blümel nahmen ihn auf und kehrten vom internationalen 47. Nordischen Schwimmfestival in Lübeck mit 25 ersten, ein Dutzend zweiten und fünf dritten Plätzen zurück.

Vor allem für die Geschwister Julia (Jahrgang 1997) und Leon Irmer (2002) war Lübeck eine Reise wert. „Jule“ stellte bei ihren Erfolgen über 50 und 100 Meter Brust, 50 m Rücken sowie 200 m Lagen jeweils neue persönliche Rekorde auf. Über die kurze Brust-Strecke nimmt sie mit 32,37 Sekunden im offenen Ranking aller Jahrgänge im Deutschen Schwimm-Verband (DSV) Position vier ein. Die neue Hausmarke von 1:11,13 Minuten über die doppelte Distanz bedeuten Platz fünf. Das Erfreuliche dabei: Julia stellte mit Steigerung vom Vor- (1:11,57) zum Endlauf Wettkampfhärte unter Beweis.

Ähnlich erfolgreich war Bruder Leon mit fünf ersten und zwei zweiten Rängen. Meist gingen er und der gleichstarke Moritz Schimnick sich in Lübeck aus dem Weg. Moritz heimste vier oberste Podest- sowie zwei zweite Plätze ein. In der Rangliste des DSV liegt Leon mit fünf Platzierungen unter den Top Ten gleichauf mit Moritz. Ihre beste Position mit jeweils einem vierten Rang nehmen sie über 200 (Irmer) und 400 m Freistil (Schimnick) ein.

Gut in Schuss zeigte sich auf der Lübecker 50-Meter-Bahn auch Justin Heilmann aus dem Jahrgang 2000 mit fünf ersten Rängen. Besonders wertvoll seine Siegerzeit 2:18,07 Minuten über 200 m Schmetterling. Sie bedeuten in Deutschland Position drei. Ricco Luers (2000) schlug über 50 m Freistil zuerst an.

„Insgesamt hat sich das Team gut geschlagen, da auch Laura Kienapfel und Tom Planeth als Zweite des Sprint-Vierkampfes auf dem Podest standen. Über Ostern absolvieren wir ein Camp, bereiten uns auf die weiteren Aufgaben vor“, so Berg.

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