Tour de Voß : „Ich hätte wohl eh keine Chance gegen den Panzerwagen gehabt“

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Radprofi Paul Voß berichtet exklusiv von der Tour de France

svz.de von
26. Juli 2014, 06:01 Uhr

Jetzt ist es nur noch ein Tag bis Paris. Gestern haben wir deutschen Fahrer vor dem Start in Pau erst einmal ein gemeinsames Erinnerungsfoto gemacht. Bislang musste keiner aussteigen, alle werden es bis Paris schaffen, wenn nichts Unvorhergesehenes passiert. Lediglich Roger Kluge fehlte, er kam zu spät...

Bis gestern war ich sogar der bestplatzierte deutsche Fahrer im Gesamtklassement, handelte mir dann aber ein paar Minuten ein und liege somit wieder hinter Tony Martin. Es war unangenehm zu fahren und als ich ,Gruppetto’ hörte, habe ich mich dem sofort angeschlossen. Doch auch mit den anderthalb Minuten, die ich am Donnerstag als Vorsprung hatte, hätte ich wohl eh keine Chance gegen den Panzerwagen – wie sein Spitzname ist – gehabt. Im Zeitfahren ist er eine Nummer für sich und heute mein der Top-Favorit auf den Tagessieg. Dabei mag ich den Kampf gegen die Uhr eigentlich, nur bin ich dabei leider nicht so schnell wie Tony. Ich freue mich, dass ich endlich mal alleine Radfahren kann und riesig auf die Ankunft am Sonntag in Paris.

Der gebürtige Rostocker Radprofi Paul Voß gibt in diesem Jahr für das deutsche Team NetApp-Endura sein Debüt bei der Tour de France und gewährt den NNN exklusive Einblicke.

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