wasserball : HSG Uni mit durchwachsenem Start

Nico Beuster (rechts) tat sich beim 23:7 gegen Nykøbing  beim Kontern hervor.
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Nico Beuster (rechts) tat sich beim 23:7 gegen Nykøbing beim Kontern hervor.

Sieg und Niederlage für die Rostocker in Nærum zum Auftakt der 2. dänischen Liga Ost

svz.de von
13. Dezember 2013, 17:45 Uhr

Wegen dienstlich bedingter Ausfälle reisten die Wasserballer der HSG Uni nur mit neun Spielern zur Auftaktrunde der 2. dänischen Liga Ost in den Norden von Kopenhagen.

In der modernen Rundforbi-Halle in Nærum trafen die Rostocker zunächst auf eine für sie unbekannte Größe, denn die HG Nykøbing hatte letztmalig fünf Jahre zuvor am Spielbetrieb teilgenommen. Mit jungen Akteuren aus Næstved verstärkt, erwies sich der erste Gegner als athletisch gut ausgebildete, schwimmerisch starke Mannschaft. Die Deutschen begannen verhalten, spielten ihre Angriffe sicher aus und führten nach dem ersten Viertel mit 4:2. Im weiteren Verlauf zeigte sich immer deutlicher die fehlende Zweikampf-Erfahrung der Dänen,
was Uni-Linkshänder Tom Plaeschke nach 1:1-Situationen zu neun Toren nutzte.

Nachdem Spielertrainer René Plaeschke Pressing verordnete, verlor Nykøbing endgültig die taktische Ordnung und unterlag nach vielen Kontern, bei denen sich Nico Beuster hervortat, vielleicht etwas zu hoch mit 7:23 (2:4, 2:6, 2:7, 1:6).

Dieses klare Ergebnis hatte der nächste Kontrahent der Hansestädter, USG Kopenhagen, sehr genau registriert und bot eine starke Defensive auf. Die Mannschaft von Dänemarks Hauptstadt-Uni rekrutiert sich jährlich aus vielen neuen Studenten. Unter ihnen befanden sich diesmal drei ligaerfahrene Italiener bzw. Spanier sowie eine spanische Nationalspielerin. Rostock führte schnell mit 2:0, erwies sich aber als immer anfälliger gegenüber dem Druck der USG und lag vor dem letzten Viertel mit 6:8 zurück. Verstärkter Einsatz führte noch zum 8:8, ehe die HSG Uni kurz vor Schluss eine Zeitstrafe bekam, was Kopenhagen clever vier Sekunden vor Ultimo zum 9:8-Siegtreffer nutzte.

HSG Uni: Max Kirschnowski – Ronny Franke 3, Christian Strege 2, Nico Beuster 5, Jonas Kirschnowski 2, Fabian Collin 1, Nicole Gerth 1, Tom Plaeschke 11, René Plaeschke 6



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