3. Liga Nord : HSG-Teams zeigen zwei Gesichter

Entschlossen setzt Christian Koth zum Wurf an. Der Wasserballer erzielte beim 28:4-Erfolg der HSG Warnemünde I gegen Itzehoe fünf Treffer.
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Entschlossen setzt Christian Koth zum Wurf an. Der Wasserballer erzielte beim 28:4-Erfolg der HSG Warnemünde I gegen Itzehoe fünf Treffer.

Warnemünder „Erste“ bezwingt Itzehoe klar mit 28:4, die „Zweite“ geht gegen Meldorf mit 6:17 baden

svz.de von
04. März 2014, 22:34 Uhr

Gegensätzlicher hätten die Partien der beiden Teams der HSG Warnemünde in der 3. Wasserball-Liga am Wochenende nicht verlaufen können: Während die „Zweite“ daheim dem SV Meldorf Seals mit 6:17 (3:3, 1:7, 1:3, 1:4) unterlag, gewann die „Erste“ beim SC Itzehoe mit 28:4.

Warnemünde II begann gut, führte im Startviertel nach Toren von Henning Krause und Enrico Rabe mit 2:1 und nach einem Treffer von Tony Wilken letztmalig mit 3:2. Danach sollte es ein bitterer Nachmittag für die Nachwuchstruppe werden. Zwar ging die HSG noch verheißungsvoll mit 3:3 in die erste Pause, verlor aber im zweiten Viertel komplett die Linie. Technisch-taktisch zeigte Meldorf dem Gastgeber die Grenzen auf und zog zur Halbzeit auf 10:4 davon.

Die Jungspunde waren nicht in der Lage, sich durch Kreuzungen und Blöcke aus der Pressdeckung zu befreien. Im Angriff agierte das Team zu hektisch und hatte in der Verteidigung keine Ordnung. Am Ende verlor die HSG II überraschend, aber verdient mit 6:17.

„Das war absolut ernüchternd. Im Training vermittelte meine Mannschaft eine andere Tendenz, hat sich aber im zweiten Viertel zu schnell zu leicht und ohne Gegenwehr den Zahn ziehen lassen. Man darf ja verlieren, aber nicht so“, war Spielertrainer Christian Strege sauer.

Um Längen besser machte es Titelverteidiger HSG Warnemünde I in Itzehoe. Nach 13 Sekunden lagen die Gäste zwar mit 0:1 zurück, doch allen voran der Potsdamer Neuzugang Klaus Einhorn brachte mit vier Toren im ersten Viertel die HSG zurück in die Spur. Mit einer 8:1-Führung ging es in die erste Pause. Im zweiten Abschnitt folgte ein 6:0-Lauf und bereits zur Halbzeit war das Spiel beim 14:1 entschieden. In Folge ließ die HSG nicht locker, spulte sein Programm konsequent runter und kam so zu einem 28:4-Kantersieg, der bei größerer Intensität gar noch höher hätte ausfallen können.

Fazit Spielertrainer Christian Koth: „Am Sieg gibt es eigentlich nichts zu bemängeln. Im Gegenteil. Wir haben schnell, zielstrebig und kompromisslos agiert. Die nächsten Spiele werden sicher etwas schwerer für uns. Wir hoffen, im Training die Spannung weiter hoch halten zu können, damit niemand abhebt und die Saison als Selbstläufer betrachtet.“

Bereits morgen (19 Uhr Schwimmhalle Neptun) steht das erste Vereinsderby in der 3. Liga an. Klar, dass dabei die erste Mannschaft hoch favorisiert ist. Wer die Wasserballer der HSG Warnemünde live in Aktion erleben will, ist gerne in der Halle gesehen. Der Eintritt ist frei.

HSG II gegen Meldorf: Maximilian Kirschnowski – Tim Hoffmann 1 Tor, Jessica Hembus, Christian Strege, Enrico Rabe 1, Nicole Gerth, Fabian Collin, Roman Gruchow, Florian Looks, Clemens Grimm, Henning Krause 1, Tony Wilken 3, Jonas Kirschnowski

HSG I gegen Itzehoe: Philipp Steidler – Paul Helm 2 Tore, Francisco Pirichinsky, Ansgar Stüken, Rick Plaeschke 4, Christian Hohnke 5, Josefine Schermer, Klaus Einhorn 5, Christian Koth 5, Jörg Behlendorf 3, Alexander Zick 4





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