2. Wasserball-Bundesliga : HSG schaltet zu spät um

Klaus Einhorn (links) erzielte für die HSG das 1:2. Am Ende kassierte Torwart Philipp Steidler (rechts) beim 4:21 gegen Poseidon Hamburg weitere 19 Gegentreffer.  Fotos: Georg Scharnweber
Klaus Einhorn (links) erzielte für die HSG das 1:2. Am Ende kassierte Torwart Philipp Steidler (rechts) beim 4:21 gegen Poseidon Hamburg weitere 19 Gegentreffer. Fotos: Georg Scharnweber

Warnemünde unterliegt Poseidon Hamburg mit 4:21 / Pawel Ulchurski kehrt zurück

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09. Dezember 2014, 08:19 Uhr

Weitere Pleite für die Wasserballer der HSG Warnemünde: Der Zweitliga-Aufsteiger unterlag am zweiten Spieltag dem Titelaspiranten SV Poseidon Hamburg deutlich mit 4:21 (2:5, 0:5, 0:6, 2:5).

„Auch wenn es das Ergebnis nicht aussagt, wir haben einen weiteren Schritt nach vorne gemacht. Unser Zweikampfverhalten ist ausbaufähig, da gehen zu viele Bälle im Angriff verloren. Außerdem haben wir in der Umschaltbewegung von Angriff auf Abwehr mindestens zehn Gegentore durch Konter kassiert. Wir werden erst nach Weihnachten ein erstes Resümee ziehen können, bis dahin gilt es sich an das höhere Niveau der 2. Liga anzupassen“, sagte Spielertrainer Christian Koth.


Paul Helm kann Bruder Hannes nicht bezwingen


Die Tore im Startviertel erzielten Klaus Einhorn zum 1:2- und Roman Gruchow zum 2:4-Zwischenstand. Im zweiten Abschnitt legte Hamburg einen Zahn zu und zwang die HSG zu Fehlern. Der Ex-Warnemünder und jetzige Poseidon-Torhüter Hannes Helm war fast zum Nichtstun verdammt, da seine Vorderleute alle Aktionen der Gastgeber im Keim erstickten. Auch sein Bruder Paul von der HSG fand keinen Weg an ihm vorbei. „Es wäre toll gewesen, ihm ein Tor einzuschenken, aber es hat nicht sollen sein. Der Familienfrieden ist dennoch nicht in Gefahr“, sagte Paul. Im dritten Viertel ähnelte sich das Bild. Warnemünde war gewillt, aber im Angriff verpufften alle Bemühungen. Poseidon zog im Stile eines Champions weiter davon. Erst im Schlussviertel konnten die Gäste Ergebniskosmetik betreiben. Henning Krause zum 3:18 und Christian Koth zum 4:20 gestalteten das Endresultat einen Tick erträglicher.

Randnotiz: Nach zwei Jahren Abstinenz feierte der Stettiner Pawel Ulchurski ein gutes Comeback bei der HSG Warnemünde. In der Saison 2011/12 war er maßgeblich am Meistertitel in der 3.Liga beteiligt. Gegen Poseidon Hamburg ackerte er auf der Centerposition und setzte wie gewohnt Akzente: „Ich bin froh, wieder für Warnemünde spielen zu können. Es macht großen Spaß. Bald werden wir auch gewinnen, es gibt aber noch viel zu tun.“

Warnemünde: Philipp Steidler – Paul Helm, Pawel Ulchurski, Ansgar Stüken, Christian Hohnke, Nico Beuster, Roman Gruchow 1 Tor, Tom Plaeschke, Christian Koth 1, Klaus Einhorn 1, Henning Krause 1

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