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2. Wasserball-Bundesliga : HSG erwischt gebrauchten Tag

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Warnemünder unterliegen in Hildesheim mit 8:21 und verbleiben im Tabellenkeller

Die Wasserballer der HSG Warnemünde sind in der 2. Liga Nord wieder auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Nach dem ersten Saisonsieg gegen Hamburger TB kassierte der Neuling am Sonntag beim SC Hellas 99 Hildesheim eine deutliche 8:21 (3:4, 0:3, 3:8, 2:6)-Niederlage.

Im Startviertel lief fast alles nach Plan. Die HSG ging durch Tom Völkel zweimal in Führung (1:0, 3:2), doch der Gastgeber schlug zum 4:3 zurück. Warnemünde nahm die Zweikämpfe an, war agil in der Verteidigung und erspielte sich Chancen. Im zweiten Abschnitt fehlte vorne das Wurfglück und Hildesheim zog auf 7:3 davon. In der Verteidigung lief es dennoch relativ gut. Drei Gegentore der offensiv prima aufgelegten Hellenen waren zwar ärgerlich, aber im Rahmen.

Im dritten Viertel verlor die HSG die Linie. Bei den Gastgebern war fast jeder Wurf ein Treffer, wobei es die Warnemünder dem Gegner viel zu leicht machten. Mit einfachen Querpässen spielte Hellas die Abwehr und den Torhüter schwindelig. „Unser Keeper sprang praktisch die ganze Zeit von links nach rechts, das ging zu leicht, absolut ärgerlich“, sagte Kapitän Jörg Behlendorf. Mit dem 12:4 bog Hellas auf die Siegerstraße ein. Zwar konnte Warnemünde auf 6:12 verkürzen, aber die Messen waren vor dem Schlussviertel längst gesungen.

„In Hildesheim zu verlieren ist keine Schande. Das Team hat wieselflinke Spieler und deren Würfe haben einfach gepasst. Wir haben uns ab dem dritten Viertel zu sehr auf den Gegner, die Schiedsrichter und unsere Leichtsinnsfehler konzentriert, anstatt ruhig unsere Stärken abzurufen. Dass wir es besser können, haben wir gezeigt. Das war ein gebrauchter Tag“, analysierte HSG-Spielertrainer Christian Koth, der sich zu allem Überfluss in einem Zweikampf einen Spielausschluss einhandelte und damit für die kommende Partie gesperrt ist.

HSG Warnemünde: Steidler – Helm, Einhorn 3 Tore, R. Plaeschke, T. Plaeschke, Collin, Beuster 1, Gonzalez 1, Koth, Völkel 3, Behlendorf, Kirschnowski


HSG-Reserve knapp geschlagen


In der 3. Liga unterlag die zweite Vertretung der HSG Warnemünde beim TV Keitum nach tollem Kampf mit 8:11 (0:1, 2:3, 2:4, 4:3).

Die Gäste hechelten von Beginn an einem Zwei-Tore-Rückstand hinterher. Im dritten Viertel zog Keitum die Zügel an und setzte sich auf 8:4 ab. Danach kam die HSG II besser ins Spiel und stellte Keitum vor Probleme. Am Ende fehlte theoretisch ein fünftes Viertel, um den Syltern die Punkte abzujagen.

„Wir haben zu viele Chancen vergeben. Keitum spielte den Tick abgezockter. Im Schlussviertel liefen unsere Kombinationen gut. Leider zu spät, so dass wir nur vom 5:10 auf 8:11 verkürzten. Dennoch bin ich zufrieden, da wir nie aufgaben. Dann holen wir uns eben die Punkte beim nächsten Auftritt“, sagte Kapitän Christian Strege.

HSG Warnemünde II: Steidler, Hembus 1 Tor, Hoffmann 1, Strege, Schermer, Hollinski, Beuster 1,Collin, Krause 2, Kirschnowski 3


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