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2. Handball-Bundesliga : Heißes Duell der Regisseure

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Roman Becvar (Empor) und Michael Schweikardt (Bittenfeld) sind die Gehirne ihrer Teams

svz.de von
erstellt am 16.Okt.2014 | 10:00 Uhr

HC Empor contra TV Bittenfeld – das ist am Sonnabend um 19.30 Uhr in der Rostocker Stadthalle auch ein Duell der Regisseure. Bei den Hansestädtern hält Roman Becvar den Taktstock in der Hand, die Schwaben dirigiert Michael Schweikardt. Ihre Aufgaben sind in der Angriffsführung von doppelter Natur. Sie sagen das Tempo an, mit dem der Ball gespielt wird und legen den angedachten Angriffsabschluss fest.

Das Duo ist auf beiden Gebieten erfolgreich, bringt sich mit dem Leder selbst ein. Der 25-jährige Rostocker erzielte in den bisherigen Partien 30 Tore. Sein sechs Jahre älterer Pendant auf der Gegenseite liegt ungefähr bei der Hälfte. Allerdings weiß Schweikardt in Alexander Heib (23 Treffer) einen ebenfalls mit Zug zum Tor ausgestatteten Vertreter hinter sich. Bei den Hanseaten traf Florian Zemlin bisher fünf Mal ins Schwarze.

Auffallend bei Becvar: Der tschechische Nationalspieler scheint befreit aufzuspielen. Traf er bei der fulminanten Aufholjagd vom 11:17 zum 26:24 über Neuhausen einmal, so stellte er gegen Henstedt-Ulzburg (6), Hamm (7) sowie Hüttenberg (5) neben seinen Regie- auch seine Wurfqualitäten unter Beweis. „Es kann aber nicht alles an Toren abgelesen werden. Handball ist Teamwork. Da hat jeder seine Aufgabe. Wir gewinnen oder verlieren gemeinsam“, sagt der noch mit einem Vertrag bis zum 30. Juni des kommenden Jahres ausgestattete Becvar.

Daniel Kubes, neuer Cheftrainer der tschechischen Nationalmannschaft, hat die Entwicklung von Roman Becvar ganz genau im Auge. Seit der neuen Saison trainiert er neben der „Reprezentace“ seines Landes, auch Empors Ligarivalen TV Emsdetten. Per Video ist er auch vor dem am 16. November stattfindenden Aufeinandertreffen beider Vereine jederzeit über den Rostocker informiert. Kein Wunder, dass Becvar eine Einladung für die am 30. Oktober sowie 2. November stattfindenden EM-Qualifikationsspiele in Frankreich sowie zu Hause gegen Mazedonien ins Haus flatterte. „Die volle Konzentration gilt aber erst einmal der Partie gegen Bittenfeld“, so Becvar. Mit einem Erfolg über die Schwaben könnte er bei Kubes und dessen Co-Trainer Jan Filip weiter punkten.

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