FC Hansa : Heiße Tipps vom Torwart-Trainer

Stefan Karow (links)  mit Hansa-Chefcoach Peter Vollmann. Der Torwart-Trainer  sagt: „Ich genieße
 jeden Tag auf dem Platz und im Stadion. Das ist für mich immer noch wie im Traum und eine Riesengeschichte.“ Heute geht’s zu Karows vorherigem Verein nach Waren.
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Stefan Karow (links) mit Hansa-Chefcoach Peter Vollmann. Der Torwart-Trainer sagt: „Ich genieße jeden Tag auf dem Platz und im Stadion. Das ist für mich immer noch wie im Traum und eine Riesengeschichte.“ Heute geht’s zu Karows vorherigem Verein nach Waren.

Stefan Karow kennt Pokalgegner SV Waren 09 aus dem Effeff

Wenn es im Team des FC Hansa einen Experten für den Sonnabend-Gegner im Viertelfinale des Fußball-Landespokals SV Waren 09 gibt (Anstoß 13 Uhr im Müritzstadion), dann ist es Stefan Karow. Der Torwart-Trainer der Rostocker war bis Ende vergangener Saison als Chefcoach an der Müritz tätig und führte den Club von der Verbands- in die Oberliga.

„Fußball ist schon verrückt. Nach dem Sieg im Pokal-Achtelfinale beim Hagenower SV habe ich mir gewünscht, dass wir in der nächsten Runde auf Waren treffen. Dort ist ein schönes Stadion mit begeisterungsfähigen Zuschauern und eine Truppe, die sich gegen uns zerreißen wird“, freut sich Karow auf das Duell mit seinem Ex-Verein.

Der 40-Jährige, der in den vergangenen Jahren unter anderem beim Malchower SV und VfB Lübeck als Torwart-Trainer tätig war, übernahm im Sommer 2013 die sportliche Hauptverantwortung bei den Warenern – mit Erfolg. Sein Team kassierte in 30 Partien nur eine Niederlage, erzielte 81 Punkte und kehrte nach nur einem Jahr Abstinenz in die Oberliga zurück. Dort haben sich die Müritzer, die zwischenzeitlich ein weiteres Mal den Trainer wechselten (auf Matthias Held folgte Jens Dowe) auf Anhieb als Sechster etabliert.

Für Karow, der den SV Waren 09 zum Ende der Saison 2013/14 verließ, keine Überraschung: „Das ist eine ambitionierte Mannschaft, die zu Recht da oben steht. Bis auf den Keeper und einen Mittelfeldspieler hat sich der Kader nicht groß verändert.“

Bei seinen Spielbeobachtungen, darunter beim Warener 1:2 gegen den Lokalrivalen Malchow, wird er vor allem Stürmer Tobias Täge in seinem Notizblock vermerkt haben. Der Knipser erzielte bereits zehn Tore, ist stets für eine „Bude“ gut. „Ich kenne die Stärken und Schwächen der Truppe. Darauf gehen wir ein“, gab der Assistent Tipps an Cheftrainer Peter Vollmann weiter.

Dass die Hansa-Profis wie in der vorigen Saison, als sie im Halbfinale dem 1. FC Neubrandenburg 04 mit 1:2 unterlagen, erneut an einem Oberligisten scheitern könnten, glaubt Karow nicht. „Unsere Mannschaft ist jetzt in einem anderen Fenster und hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie im Kommen ist. Wir fahren dort mit Respekt hin, wollen uns aber nicht überraschen lassen und den Schwung für das nächste Punktspiel in Cottbus mitnehmen.“

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