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Handball-Frauen-Nationalteam : HCE-Coach Ziercke im „Visier“ des DHB

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Nach Trennung von Bundestrainer Heine Jensen ist der Deutsche Handballbund auf der Suche nach einem Nachfolger für den Trainerposten des DHB-Frauen-Nationalteams.

Empor-Trainer Aaron Ziercke ist ins „Visier“ des Deutschen Handballbundes (DHB) geraten. Der 43-Jährige gilt als Kandidat für den Trainerposten des DHB-Frauen-Nationalteams. „Das stimmt, die Anfrage war da, ob ich mir das vorstellen könnte. Darüber hinaus ist aber nichts weiter an Gesprächen gelaufen“, sagte Ziercke, der erst im Oktober 2014 das Trainer-Amt beim Rostocker Zweitligisten übernommen hatte.

Der DHB hatte sich nach einer enttäuschenden Europameisterschaft der Frauen, als die deutsche Auswahl nur Rang zehn belegte, Anfang Januar von Bundestrainer Heine Jensen getrennt. Seitdem tut sich der Verband, in dem es offenbar Richtungsstreits zwischen Präsident Bernhard Bauer und dessen Vize Bob Hanning gibt, schwer, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Ex-Profi Stefan Kretzschmar winkte ebenso ab wie die früheren Welthandballer Daniel Stephan sowie Christian Schwarzer. Sein Weltmeisterkollege Markus Baur soll seine Bereitschaft für den Fall signalisiert haben, dass er parallel weiter den Schweizer Männer-Erstligisten Kadetten Schaffhausen trainieren dürfe. Mittlerweile gelten unter anderem der Däne Martin Albertsen, Trainer des Frauen-Bundesligisten SG BBM Bietigheim, und eben Ziercke als Anwärter auf den Posten. „Ich war sehr überrascht, dass ich da in der engeren Wahl war. Das ist eine Bestätigung meiner Arbeit, dass man für so einen Posten überhaupt infrage kommt und vom Verband gefragt wird. Das ehrt einen auch“ , sagte der Empor-Coach, der morgen mit seiner Mannschaft zu einem weiteren Testspiel bei den Füchsen Berlin antritt. Die Partie findet auf Wunsch der Gastgeber unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

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