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Handball, 2. Bundesliga : HC Empor will zum Fest keine Geschenke verteilen

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist ist am 2. Weihnachtsfeiertag beim starken ThSV Eisenach gefordert

Der HC Empor trifft am 2. Weihnachtstag zum Rückrundenauftakt der 2. Handball-Bundesliga erneut auf eine Mannschaft der Stunde. Nachdem sich die HSG Nordhorn zuletzt durch ein 25:23 gegen die Hansestädter den siebten Sieg in Serie sicherte, ist am Freitag ab 19.30 Uhr in der Werner-Aßmann-Halle der ThSV Eisenach Empors Gastgeber.

Die auf Position sieben stehenden Thüringer (23:15 Punkte) sind seit fünf Spielen unbesiegt. Seit Velimir Petkovic am 18. Oktober das Zepter auf der Trainerbank übernahm, haben die Wartburgstädter 16:6 Zähler errungen. Empor-Coach Aaron Ziercke holte seit seinem Amtsantritt im etwa gleichen Zeitraum bei einem Spiel mehr 11:13 Zähler und schloss die erste Halbserie mit 17:21 Punkten als Zwölfter ab.

An die Hinrundenpartie erinnern sich die Spieler um Kapitän Jens Dethloff ungern. Auf eigenem Parkett gab es mit 25:36 (12:17) eine Klatsche. Vor allem Aives Jurdzs im linken Rückraum, Regisseur Hannes Jonsson und Linksaußen Bjarki Elisson waren kaum zu bremsen. Das Trio hatte allein 23 Tore erzielt und mit der Defensive der Rostocker Katz und Maus gespielt. Auch Linkshänder Girts Lilienfeld im rechten Aufbau ist brandgefährlich.

Trainer Goran Sutton, der mit seiner Saarlouis-Sieben zuletzt in Eisenach 30:39 unterlag, äußerte sich über den ThSV so: „Der Erstliga-Absteiger verfügt in der 2. Liga über das beste Spielerpotential. Der große Vorteil ist eine kaum schwächere Wechselbank. Petkovic ist es gelungen, das Vermögen der Mannschaft abzurufen. Selbst der SC Magdeburg kam im Pokal (30:29/d. Red.) beinahe unter die Räder.“

Das unterstreicht einmal mehr, dass in der Aßmann-Halle nicht gut Kirschen essen ist. Eisenach unterbindet mit ausgeklügelten Deckungsvarianten den Spielfluss des Gegners und geht sofort zum Gegenangriff über. Der HCE ist gut beraten, sich auf eine variabel auf den Rückraum orientierte 5:1-Variante einzustellen, sicher zu kombinieren und die Wurfeffektivität zu erhöhen.

„Gegen Eisenach muss es gelingen, die Konzentration nicht nur 40, sondern 60 Minuten zu wahren. Wenn wir unsere Schwächephasen abstellen, können wir den ThSV ärgern“, sagt Roman Becvar. In das gleiche Horn bläst Coach Ziercke: „Wir müssen über die gesamte Spielzeit diszipliniert agieren.“ Für das Vorhaben stehen dem 42-Jährigen bis auf Nemanja Mladenovic (Auswahleinsatz) alle Spieler zur Verfügung.

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