Handball : HC Empor will U 23 etablieren

HCE-Jugendkoordinator Robert Runge: „Wir ackern dafür, wieder in der Bundesliga dabei zu sein.“
HCE-Jugendkoordinator Robert Runge: „Wir ackern dafür, wieder in der Bundesliga dabei zu sein.“

Der HC Empor Rostock stellt die Weichen für die Zukunft.

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18. März 2015, 11:00 Uhr

Der HC Empor Rostock stellt die Weichen für die Zukunft. Ab der kommenden Saison will der Traditionsclub eine U23-Mannschaft etablieren, um eigenen Talenten den Übergang in der Männerbereich zu erleichtern.

„Die U 23 soll jungen Spielern, die aus der A-Jugend kommen, eine Pers- pektive bieten und als Zwischenstation für einen möglichen Sprung in den Profikader dienen“, erklärt Empors Nachwuchs-Koordinator Robert Runge. Demnach soll die bisherige
2. Männermannschaft in der MV-Liga ab der Saison 15/16 verjüngt und mit den bisherigen Akteuren des A-Jugend-Jahrgangs 1996 verstärkt werden. Zudem will der Club U18-Spieler aus der Region an sich binden.

Der Umbruch ist überfällig, hinkt doch die HCE-Reserve in der höchsten Spielklasse des Bundeslandes seit langem den eigenen Ansprüchen hinterher. In dieser Saison musste das von Verletzungen gebeutelte Team von Trainer Klaus-Dieter Wiegratz, das nur Rang acht belegt, sogar mehrfach Oldies reaktivieren, um überhaupt spielfähig zu sein.

In der kommenden Spielzeit soll die Wende vollzogen und eine schlagkräftigere Mannschaft etabliert werden. Dann ist die MV-Liga mit 14 Teams wesentlich besser besetzt. „Da können sich die jungen Spieler beweisen und erste Erfahrungen im Männerbereich sammeln“, hofft Runge. Mittelfristig strebt der Verein den Aufstieg in die Oberliga Ostsee-Spree an.

Zudem entschied der Vorstand des HCE, dass die A-Jugend (Jahrgang 1997/98) in der kommenden Saison nicht an der Qualifikation zur Jugend-Bundesliga teilnimmt und stattdessen in der Oberliga Ostsee-Spree antritt. Kein Rückschritt, wie Runge betont. „Als Landesleistungszentrum wollen wir auf lange Sicht wieder in die Jugend-Bundesliga zurückkehren.“

Zum weiteren Unterbau (Jugend B und C, deren Spielklasse und Trainer) wurde für das neue Spieljahr noch nichts mitgeteilt. Auch nicht zu dem Sachverhalt, wie sich die noch bestehende Kooperation mit dem Bad Doberaner SV (Weiterentwicklung von Talenten über Zweitspielrecht) gestalten soll, wenn ein eigenes Empor-Team in der 4. Liga etabliert wird.

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