2. Handball-Liga : HC Empor „verliert“ einen Punkt

Das „entscheidende“ Foul gegen HCE-Akteur André Meuser: Für diese Aktion bekamen die Rostocker einen Siebenmeter zugesprochen, den Vyron Papadopoulus in der letzten Minute zum 24:24-Ausgleich verwandelte.
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Das „entscheidende“ Foul gegen HCE-Akteur André Meuser: Für diese Aktion bekamen die Rostocker einen Siebenmeter zugesprochen, den Vyron Papadopoulus in der letzten Minute zum 24:24-Ausgleich verwandelte.

Rostocker Handball-Zweitligist schafft in eigener Halle vor 1141 Zuschauern nur ein 24:24 (11:17)-Remis gegen DJK Rimpar Wölfe

svz.de von
21. März 2016, 05:00 Uhr

Hat der HC Empor Rostock beim 24:24 (11:17) gegen DJK Rimpar Wölfe einen Punkt gewonnen oder verloren? Am Ende trifft wohl beides zu. Noch zur Pause hätte keiner der 1141 Zuschauern noch einen Pfifferling auf die Schützlinge von Aaron Ziercke gesetzt. Schnurstracks schienen sie sich – völlig konzeptionslos in Angriff und Abwehr – für die 3. Liga bereitzumachen. Mit 14 Fehlwürfen und sechs technischen Fehlern sowie einer unter 40 Prozent liegenden Effektivität war das keinesfalls Handball der Marke 2. Bundesliga.

Kein Wunder, dass zu diesem Zeitpunkt über die Stationen 4:8 (13.), 5:11 (17.) die Wölfe das Sagen hatten. Sie vernaschten Empor nach Belieben, blieben auch in Unterzahl dominant. Der HCE besaß keine Körpersprache, hatte null Inspiration im Vorwärtsgang – wirkte richtig blutleer. Zudem fehlten im Angriff Ideen, wurde wenig für die Schützen gekreuzt.

Zierckes Donnerwetter in der Pause schien kurzzeitig zu fruchten: 14:17 (34), 15:18 (37.). Da Norman Flödl und Jens Dethloff aber zwei „Hundertprozentige“ vergaben, bedankte sich der Gast mit dem Sprung zum 15:21 (41.) und 17:22 (44.).

Nun endlich schienen die Hansestädter aufzuwachen. Zwar lief auch vorn nicht alles zusammen, doch die Defensive ließ nach dem 17:22 (44.) erst in der 58. Minute wieder einen Treffer der Gäste zum 23:22 zu. Hierauf und auf das 24:23 (60.) hatten René Gruszka und Flügelläufer Vyron „Papa“ Papadopoulos (60.) mit einem Siebenmeter noch eine Antwort. Warum nicht gleich so, HCE?

Rostock: Kominek, Massaro – Becvar 2, Meuser 1, Dethloff, Heil, Gruszka 3, Flödl 4, Papadopoulos 5/3, Lux 1, Pechstein 7, Zemlin 1, Zbroril nicht eingesetzt, J. Porath n.e. Rimpar: Brustmann, Madert – L. Spieß 4, Kraus, S. Schmidt 1, Schömig 3, Bötsch 1, Schäffer 2, P. Schmidt 2, Kaufmann 4, Bauer 1, T. Spieß 1, Breilmeier 6, Sauer

Siebenmeter: Rostock 4/3, Rimpar 1/0. Zeitstrafen: Rostock 6, Rimpar 12 Minuten. Schiedsrichter: Borchardt/Grube (Altlandsberg). Zuschauer: 1141


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