Handball : HC Empor schnauft vor englischer Woche durch

Empor-Coach Aaron Ziercke, der hier Patrik Hruscak (r.) Anweisungen gibt, belohnte seine Jungs nach dem Sieg gegen Henstedt-Ulzburg mit zwei freien Tagen. Jetzt bereiten sich die Rostocker intensiv auf die Spiele in Bittenfeld und daheim gegen Leipzig vor.
Empor-Coach Aaron Ziercke, der hier Patrik Hruscak (r.) Anweisungen gibt, belohnte seine Jungs nach dem Sieg gegen Henstedt-Ulzburg mit zwei freien Tagen. Jetzt bereiten sich die Rostocker intensiv auf die Spiele in Bittenfeld und daheim gegen Leipzig vor.

Handball-Zweitligist am Wochenende spielfrei. Danach warten mit Bittenfeld (2.) und Leipzig (1.) harte Brocken.

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12. März 2015, 11:00 Uhr

Kurze Verschnaufpause für den HC Empor: Nach dem wichtigen 34:26-Erfolg bei der SV Henstedt-Ulzburg, mit dem sich die Rostocker etwas Luft im Abstiegskampf verschafften (13. Platz/22:30 Punkte), ist der Handball-Zweitligist am Wochenende spielfrei und trägt seine Partie vom 27. Spieltag gegen den TV Hüttenberg erst am 8. Mai aus.

„Es ist wichtig, dass sich meine Spieler etwas regenerieren, schließlich warten in der kommenden Woche zwei dicke Brocken auf uns“, sagt Empor-Trainer Aaron Ziercke, der seinen Jungs am Montag und Dienstag trainingsfrei gegeben hatte.


Ostduell gegen Leipzig
beginnt erst um 18 Uhr


In der Tat haben es die beiden folgenden Partien in der englischen Woche in sich. Erst treten die Rostocker am Mittwoch, 19. März, beim Tabellenzweiten TV Bittenfeld an, ehe sie am Sonntag, 22. März, in den Stadthalle den Spitzenreiter SC DHfK Leipzig empfangen.

„Wir wollen den Schwung aus der Begegnung bei Henstedt-Ulzburg mitnehmen“, sagt Ziercke, ist aber auch realistisch: „Klar sind wir Außenseiter. Beide Teams wollen in die 1. Bundesliga aufsteigen und absolvierten ihre bisherigen Ligaspiele sehr souverän“, so der 43-Jährige.

Bei den Schwaben wollen die Blau-Gelben nicht wie in Neuhausen (19:31), Großwallstadt (24:35) und Eisenach (28:35) Kanonenfutter sein. Zudem gilt es, sich für die herbe 24:36-Niederlage aus der Vorsaison zu rehabilitieren. „Wir werden uns akribisch auf beide Spitzenteams vorbereiten“, kündigt Ziercke an.

Zumal die Konkurrenz im Kampf um den Klassenerhalt am Wochenende sicher nicht tatenlos sein wird. Neben der HG Saarlouis (14./20:32) wollen auch Bayer Dormagen (17./17:35) und Eintracht Hildesheim (18./14:38) ihr Punktekonto aufbessern.

Die Verantwortlichen des Traditionsvereins rechnen gegen Liga-Primus Leipzig – es ist das Duell zweier ehemaliger Europa-Pokalsieger – mit einer gut besuchten Stadthalle. Juliane Radike, Geschäftsführerin der Empor Rostock Handball GmbH:  „Es macht Sinn, sich rechtzeitig ein Ticket an den bekannten Vorverkaufsstellen zu sichern. Auch viele Leipziger Fans werden erwartet.“ Die ungewöhnliche Anwurfzeit um 18 Uhr hängt mit dem WM-Kampf von Jürgen Brähmer tags zuvor gegen Robin Krasniqi zusammen. Dabei sind die Veranstalter länger als gewohnt mit dem Abbau beschäftigt.

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