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2. Handball-Bundesliga : HC Empor muss zum Auftakt zittern

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist setzt sich gestern Abend bei Schlusslicht HSG Tarp-Wanderup mühevoll mit 31:30 (16:13) durch

Der HC Empor Rostock ist gestern Abend erfolgreich in die restlichen Partien der Saison 2013/14 gestartet. Die ersatzgeschwächten Hansestädter setzten sich im ersten Spiel nach der Winterpause beim Tabellenletzten HSG Tarp-Wanderup nach umkämpften 60 Spielminuten mit 31:30 (16:13) durch. Die Männer um Kapitän Jens Dethloff, bei denen Oliver Milde von den Füchsen Berlin mitwirken konnte, belegen nun nach der Hinrunde Platz neun.

Die Hansestädter kamen in der Treene-Halle nur schwer in die Gänge. Zwar erzielte René Gruszka nach 44 Sekunden das 1:0, doch spätestens ab dem 2:3 (6.) übernahm der Tabellenletzte das Geschehen. Der HCE wirkte vor allem im Abschluss ineffektiv. Mehrfach wurden Großchancen vermasselt, scheiterten die Schützlinge von Dr. Rastislav Trtik am überragenden Tobias Mahncke im Kasten der Wölfe. Der fletschte auch bei einem Strafwurf von René Gruszka die Zähne, machte Gleiches später noch einmal gegen Vyron Papadopoulos – die Rostocker hatten wieder die Siebenmeter-Seuche des Vorjahres. Trtik musste eine Auszeit nehmen, ordnete die Abwehr, schickte für den glücklosen Jan Kominek Robert Wetzel ins Gehäuse – ein Volltreffer nach dem zwischenzeitlichen 4:7 (10.).

Mit Wetzel stabilisierte sich die Defensivabteilung, in der Roman Becvar durch ungeschicktes Verhalten vier Minuten vor der Pause seine zweite Strafe abbrummen musste. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Blau-Gelben aber bereits mit 15:12 in Front. Zuvor hatten sie aus einem 7:10 (17.) über 10:10 (21.) und 12:12 (24.) die Drei-Tore-Führung gemacht. Immer wieder stand Wetzel dabei im Mittelpunkt, kaufte in acht Fällen dem Gegner die Bälle ab und hielt auch einen Wurf vom Punkt. Im Angriff hatten bis zur Pause Lukas Gamrat (6) und Oliver Milde (3) die Akzente gesetzt.

Auch nach dem Wechsel ein ständiges Auf und Ab bei den Gästen. Tarp verkürzte auf 15:16 und 16:17 (35.), während der HCE dann eine Kohle auflegte. Mit dem Einsatz von Robert Barten und Jacub Zboril kam neuer Schwung und die Führung zum 23:17 (43.). Die Partie war aber noch nicht gegessen. Die HSG nutzte eine Schwächephase zum 23:24 (49.), blieb auch in den letzten Minuten ständig in gefährlicher Nähe. Ausgerechnet Milde machte bei seinem Comeback in den Schlussminuten mit drei Treffern am Stück den knappen Auswärtssieg perfekt.
Tarp-Wanderup: Mahncke, Lübker – Blohme, Brüne 6/1, Desler 5, Worm, M. Hinrichsen 7/1, F. Hinrichsen 1, Dibbert 4, Molsen, Blockus 6, Matthiessen, Cordes, Oetzmann, Thordarson 1
Rostock: Kominek, R. Wetzel – Gruszka 4/1, Becvar 3, Gamrat 7, Milde 6, Barten, Papadopoulos 4, Flödl 1, Dethloff, J. Porath, Prüter, Meuser, Zboril 2
Siebenmeter: Tarp-Wanderup 4/2, Rostock 3/10

Zeitstrafen: Tarp-Wanderup 12, Rostock 10 Minuten + Rot für Becvar (49./nach dritter Zeitstrafe)
Schiedsrichter: Kropp/Siebert (beide Osnabrück)

Zuschauer: 350

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erstellt am 30.Jan.2014 | 06:00 Uhr

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