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Handball : HC Empor in der Zwickmühle

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

1. Männer und A-Jugend stehen in Bundesligen vor personellen Belastungsproben.

Der HC Empor ist in der Zwickmühle. Der Marsch der A-Jugend durch die Quali-Mühle in die Jugend-Bundesliga scheint mit der von Männer-Coach Rastislav Trtik vorgesehenen Zusammensetzung des Kaders für die 2. Handball-Bundesliga zu kollidieren.

Für die „Erste“ stehen aktuell nach den Abgängen von Robert Wetzel, Lukas Gamrat (beide Hildesheim), der Aussortierung von Jakub Zboril sowie ohne Norman Flödl – zum Aufsteiger SV Henstedt-Ulzburg wechselwillig – nur neun „Erwachsene“ unter Vertrag. Heißt im Klartext: Das Team für die 2. Bundesliga muss bis zum von Empor-Chef Jens Gienapp einst angekündigten 16 Mann starken Kader mit Akteuren aus der Jugend für Spiel und Training ergänzt werden. Zudem soll der zum Bad Doberaner SV ausgeliehene Maic Sadewasser (Kontrakt beim HCE bis 2015) zum Club zurückkehren.

Da scheint sich etwas zu beißen, denn hierfür kommen nur die Besten der A-Jugend in Frage. Auch Gienapp ist nicht wohl in seiner Haut: „Die Entscheidung hat der Vorstand getroffen. Dort gilt das Mehrheitsprinzip. Ich konnte mich mit meiner Meinung nicht durchsetzen.“

Doppeleinsätze an den Wochenenden für die Empor-Männer UND die -Jugend werden mit Blick auf Ansetzungen, Belastung und Reise-Kilometer kaum gehen. Im Training und Spiel dürften die Männer Priorität haben. Die hochgezogenen Nachwuchsspieler würden also in ihrem eigentlichen Altersbereich kaum zur Verfügung stehen.

Bereits im ersten Jugend-Bundesliga-Jahr waren die Rostocker nur Kanonenfutter. In der Ostsee-Spree-Oberliga 2013/14 wurden sie nach verstärktem Zugriff der Männer auf die Jungen in der Rückrunde die Tabellenführung, später sogar eine Medaille los. Da scheint einiges nicht zu Ende gedacht, wenn nicht schlagkräftige Hilfe aus anderen MV-Vereinen für die A-Jugend akquiriert werden kann. Und die wird es nicht ohne Gegenleistung in Form von Doppelspielrechten geben. Drittligist SV Mecklenburg Schwerin wäre ein denkbarer Partner.

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