2. Handball-Bundesliga : HC Empor im Ostsee-Derby gefordert

Auf Norman Flödl und die Empor-Abwehr kommt gegen Bad Schwartau viel Arbeit zu.
Auf Norman Flödl und die Empor-Abwehr kommt gegen Bad Schwartau viel Arbeit zu.

Rostocker treffen Dienstag um 19 Uhr in der Ospa-Arena auf den VfL Bad Schwartau

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18. März 2014, 22:45 Uhr

Die Aufgabe am Dienstag um 19.30 Uhr in der ausverkauften Ospa-Arena zwischen dem HC Empor und dem ebenfalls über 24:26 Punkte verfügenden VfL Bad Schwartau ist klar: Die Punkte im Ostsee-Derby der 2. Handball-Bundesliga müssen in Rostock bleiben. „Um das Vorhaben zu realisieren, ist unsere Fehlerquote weit nach unten zu korrigieren“, fordert Empor-Trainer Dr. Rastislav Trtik vor der von dem EM-Schiedsrichtern Lars Geipel/Marcus Helbig (beide Magdeburg) geleiteten Begegnung.

Der 53-Jährige sagt das nicht umsonst: „In den vergangenen drei Spielen haben wir uns selbst ein Bein gestellt. Mit jeweils mehr als einem Dutzend technischer und Regelfehler, an die 25 Fehlwürfen pro Partie und unnötigen Strafminuten ist es schwer möglich, Zähler einzufahren. Konzentration muss angesagt sein, um von Beginn an das Geschehen zu bestimmen und es nicht mehr aus der Hand zu geben.“

Der Tscheche erwartet einen VfL, „der selbst auf Rehabilitation aus sein wird. Sicher werden meinem Kollegen Torge Greve die letzten drei Niederlagen nicht geschmeckt haben.“ Auf eigenem Parkett gegen Leipzig (27:28), Saarlouis (30:31) und in Nordhorn (22:23) ließen die Marmeladenstädter, mit den Ex-Rostockern Martin Waschul, Christian Schwarz und Uwe Kalski in ihren Reihen, die Punkte liegen.

Der Blick auf die Statistik bestätigt die Schwere der Rostocker Aufgabe. Die beiden zurückliegenden Heimspiele gewann der HCE mit Ach und Krach 29:28 in der vergangenen Saison und 34:33 im ersten Spieljahr der eingleisigen 2. Bundesliga. Insgesamt konnte Empor nur fünf von 15 Vergleichen gewinnen.

Der VfL verfügt über eine seit Jahren eingespielte erste Sieben. Prunkstück ist der Rückraum mit Regisseur Marcel Schliedermann (81 Tore), Toni Podpolinski (121) und im linken Rückraum Jan Schult (145). „Auf das Zusammenspiel mit Henning Quade am Kreis müssen wir besonders aufpassen“, sagt „Rasti“ Trtik. Speziell Norman Flödl, der gegen Leipzig zum fünften Mal nach dritter Zeitstrafe disqualifiziert wurde, steht erneut vor einer schwierigen Aufgabe.

Verzichten müssen die Rostocker neben den Langzeitverletzten Tom Wetzel und Sven Thormann weiterhin auf ihren erkrankten Kapitän Jens Dethloff. Auch Oliver Milde von den Füchsen Berlin steht wegen einer Verletzung nicht zur Verfügung.

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