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2. Handball-Bundesliga : HC Empor im Doppelstau

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Handball-Zweitligist steckt erst auf der Autobahn fest und unterliegt dann in Erlangen 16:30

Der Doppelstau des Handball-Zweitligisten HC Empor: Erst sitzen die Mannen von Dr. Rastislav Trtik auf dem Weg zur Partie beim Aufstiegsaspiranten HC Erlangen auf der Autobahn fest – die Partie wird dadurch 90 Minuten später angepfiffen – und dann stottert nach einem guten Beginn der Motor, streikt die Angriffswelle. Stillstand ab Minute 18: Weiterfahrt nur auf einem „Pott“ mit einem 16:30 (8:13)-Resultat am Ende.

Knackpunkt waren nach dem 6:7 (18.) die doppelte Unterzahl nach Herausstellungen von Roman Becvar und Nemanja Mladenovic, das erneute „Platznehmen“ von „Nemo“ nur eine Minute nach Wiedereintritt und vor allem Unvermögen bei eigener numerischer Überlegenheit.

Empor kassierte unter anderem in Überzahl zwei Treffer – 8:12. Durch zahlreiche Strafen, auch Becvar hatte bereits in der 19. Minute seine zweite erhalten, musste Dr. Trtik Änderungen in der Defensive vornehmen. Während der ehemalige Nationalspieler Preiß am Kreis zugedeckt werden konnte, bekamen die Gäste vor allem den rechten Aufbau der Mittelfranken nicht in den Griff. Nikolai Link und Oliver Hess erzielten allein aus dieser Position elf Treffer. Hauptursache für die Überlegenheit der Gastgeber war aber der stotternde Angriffsmotor der Hansestädter. Erlangen, körperlich überlegen, stellte sich hinten rein und bereitete mit einem aggressiven 6:0-Riegel den im Fernwurf schwachen HCE-Angreifern Probleme. Da sich zudem Fehlabschlüsse und technische Fehler häuften, war der Sprung über die Stationen 18:9 (40.), 23:13 (49.) bis zum 27:13 (54.) für Erlangen nicht aufzuhalten.

Trotz des 16:30 gegen den HC Erlangen können nicht die Worte Klatsche oder Debakel herangezogen werden. Mit Blick auf die von den Zeitstrafen (unter anderem Disqualifikation Mladenovic/48.) herrührenden Aspekte, die gesundheitlichen Probleme von Becvar, Mladenovic und Zemlin sowie den Verzicht von Tom Wetzel und Norman Flödl sind 30 Gegentreffer noch im Rahmen. Ändern muss sich die Effektivität im Angriff, um am Mittwoch um 19.30 Uhr in der Stadthalle gegen TuSEM Essen den theoretisch noch fehlenden „Überlebenspunkt“ einzufahren.

Erlangen: Stochl, Bayerschmidt – Weltgen 3, Schwandtner 1, Murawski 1, J. Link 1, Preiß, Krämer 1, Nienhaus 3, Hess 3, Pankofer, Rahmel 9/4, N. Link 8. Rostock: Kominek, R. Wetzel – Becvar 3, Milde 2, Dethloff 3, Mladenovic 1, Prüter, Gruszka 2, Gamrat, Meuser, Papadopoulos 3, Zboril, Zemlin 2, Porath. Siebenmeter: Erlangen 7/4, Rostock 0/1. Strafminuten: Erlangen 8, Rostock 12. Schiedsrichter: Harms/Mahlich (Magdeburg/Stendal). Zuschauer: 1500

 

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