zur Navigation springen

2. Handball-Bundesliga : HC Empor hält am Ziel „einstelliger Platz“ fest

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Handballer wollen mit harter Arbeit in der Vorbereitung auf die restlichen 17 Spiele den Schalter umlegen

Angriff – so lautet das Motto der Handballer des HC Empor für die mit der Partie am 11. Februar beim TV Großwallstadt beginnenden restlichen 17 Spiele der 2. Bundesliga 2014/15. Am Montag beginnt das Team von Aaron Ziercke nach zwei Wochen Pause seine Vorbereitungen. Der Cheftrainer hat viel Arbeit vor sich…

Platz 13 mit 17:25 Punkten ist nicht das, was sich die Rostocker vor der Saison als Ziel gesetzt hatten. Einstellig sollte es werden. Doch es taten sich Baustellen auf, die es zu schließen gilt, um den HCE wieder auf den Weg nach oben zu bringen. „An unserem Ziel halten wir fest. Auch die Mannschaft will den Schalter umlegen“, so Juliane Radike, Geschäftsführerin der Empor Rostock Handball GmbH.

Um das zu erreichen, wollen die Rostocker in dem Monat bis zur Partie in Großwallstadt hart arbeiten – im Training und im Spiel. Denn nur hier, gegen starke Kontrahenten, wird sich zeigen, ob die Blau-Gelben in Sachen Angriffseffektivität und Abwehrbollwerk Fortschritte gemacht hat.

Da kommt es recht, dass der Sportliche Leiter Sven Thormann gemeinsam mit Ziercke ein anspruchsvolles Testprogramm aufgelegt hat. Dessen Höhepunkt wird die Partie am 4. Februar um 19.30 Uhr in der Ospa-Arena gegen den Champions-League-Sieger von 2013 und aktuellen Elften der 1. Bundesliga, HSV Hamburg, sein.

Wenn Aaron Ziercke seine Schützlinge am Montag in Marienehe aufs Parkett bittet, werden Roman Becvar, Jakub Zboril und der abwanderungswillige Nemanja Mladenovic (Radike: „Wir sind mit Berater und Spieler bezüglich des angestrebten Wechsels im Kontakt. Definitives gibt es aber noch nicht zu berichten“) fehlen. Zboril und Mladenovic bestreiten morgen für Tschechien bzw. Serbien noch das letzte Spiel der U21-WM-Qualifikation, Becvar befindet sich mit dem tschechischen Männer-Nationalteam in der WM-Vorbereitung.

Zugegen sein werden indes der Grieche Vyron Papadopoulos und der Slowake Patrik Hruscak. Beide sollten dieser Tagen eigentlich als Kontrahenten in zwei Freundschafts-Länderspielen gegeneinander auflaufen, stehen aber nicht in den Aufgeboten. „Papa“ kurierte in Absprache mit Verein und Heimatverband Blessuren aus, während Hruscaks Nationaltrainer Zoltan Heister bis auf zwei Ausnahmen auf den Einsatz seiner „Legionäre“ verzichtete.

Für den HCE kann es nur gut sein, bis auf Becvar mit voller Kapelle die Vorbereitungen auf die Fortsetzung der Meisterschaft angehen zu können. Der tschechische Nationalspieler weiß noch nicht, wann er wieder zur Mannschaft stoßen wird: „Die WM-Gruppenphase geht bis 24. Januar. Danach wird sich zeigen, ob wir ins Achtelfinale eingezogen sind oder nur im President’s Cup (Plätze 17 bis 24 – d. Red.) spielen. Auf jeden Fall wird danach mit Empor richtig Gas gegeben.“ Richtig so – zumal Empor für „Aufwärts“ steht!


zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen