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Handball, DHB-Pokal : HC Empor für langen Atem belohnt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker bezwingen in einem wahren Krimi TuSEM Essen mit 38:37 (13:11, 26:26, 31:31, 34:34) nach Siebenmeterwerfen

Pokal-Krimi gestern Abend vor 400 Zuschauern in der Ospa-Arena. Nach zweimaliger Verlängerung und anschließendem Siebenmeterwerfen setzte sich der HC Empor Rostock gegen TuSEM Essen mit 38:37 durch. Nach 60 Minuten hatte es 26:26 (13:11), nach erster Verlängerung 31:31, nach der zweiten 34:34 gestanden.

„Wir wollen mit viel Einsatz und Tempo spielen. Hinten werden wir mit einem 6:0- beziehungsweise nach Einwechslungen ein 4:2-System agieren“, ließ Trainer Dr. Rastislav Trtik vor der Partie in das taktische System Einblick nehmen. Das passte in der Angriffsgestaltung mit dem Stammsechser recht gut. Empor übernahm mit schnellen Aktionen und enteilte bis zur 17. Minute auf 9:6.

Auffallend aber: Die Defensivarbeit überzeugte gar nicht. Alle Tore bis zum 6:7 (13.) erzielten die Margarethenhöher aus der zweiten Reihe. Rechtzeitiges Heraustreten, den Gegner festmachen – Fehlanzeige. Die Hansestädter hatten es Jan Kominek zu verdanken, dass sie nicht ins Hintertreffen gerieten. Mit seinen Paraden zog er TuSEM den Zahn.

Deutlich wurde bereits in der ersten Halbzeit der Unterschied zwischen der ersten Sieben und den Einwechslern. Da kam einiges an Leerlauf in den Angriffsaktionen auf. Die Effektivität ließ zu wünschen übrig. Die Gäste kamen auf 11:12 in der 28. Minute heran.

Nach dem Wechsel beorderte Trtik den 18-jährigen Tobias Malitz in den Kasten der Blau-Gelben. „Tobi soll weiter Erfahrung sammeln. Schließlich war das heute die Generalprobe vor dem Punktspielauftakt“, begründete er. Und der Youngster fügte sich mit zwei tollen Paraden gleich gut ein. Positiv wirkte sich die Umstellung auf die 5:1-Abwehr aus. Die Gastgeber zogen auf 23:19 (47.) davon. Doch auch die so genannte Stammsieben besaß ihre Schwächen, gab die Führung preis, ehe „Nemo“ Mladenovic eine Sekunde vor dem Abpfiff für das 26:26 sorgte – zweimal fünf Minuten Verlängerung folgten...

Rostock: Kominek, Malitz – Gruszka 6/3, Hruscak 5, Mladenovic 8, Wetzel 8/2, Papadopoulos 3, Flödl, Zemlin, Dethloff 3, Sadewasser, Hövels 1
Essen: Bliß, Heißenberg – Schetters 3, Beyer 2, Szczesny 5, Hansen 1, Ridder, Ellwanger 1, Hegemann 5, Bouali 7, Zobel, Hornyak 3/3, Keller 5, Trodler 2, Mürköster
Siebenmeter: Rostock 6/5, Essen 4/3
Strafminuten: Rostock 10, Essen 6
Schiedsrichter: Harms/Mahlich (Magdeburg/Stendal)

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