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Ironman-Weltmeisterschaft : Hawaii: Raelert diesmal TV-Co-Kommentator

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

svz.de von
erstellt am 13.Okt.2017 | 11:45 Uhr

Wenn morgen um 6.35 Uhr (18.35 Uhr MESZ) der Startschuss zur Ironman-Weltmeisterschaft ertönt, wird einer erstmals seit 2009 fehlen: Andreas Raelert. Der fünffache Hawaii-Medaillengewinner „konnte die Saison in die Tonne hauen“, musste seine erhoffte Last-Minute-Qualifikation im August auf Grund von Achillessehnen-Beschwerden abbrechen. Inzwischen ist der 41-Jährige. „guter Hoffnung, Ende Oktober wieder voll belastbar zu sein. Dass ich auf einem guten Weg bin, beweisen meine physischen Werte, die nicht weit vom früheren Höchststand entfernt sind. Das gibt mir Motivation. Im Frühjahr greife ich wieder an“.

Beim Ironman Hawaii wird er dennoch live dabeisein – wenn auch indirekt: „Eigentlich wollte ich mich abschotten, nichts mit dem Wettkampf zu tun haben, keinen Fernseher anmachen, einfach nur mit meiner Frau Julia und unserem Sohn Theo verreisen. Dann aber kam ein Angebot des ZDF, das Rennen als Co-Kommentator zu begleiten. Das wird in Mainz erfolgen. Direkt vor Ort zu sein hätte ich nie und nimmer gemacht, auch nicht überstanden“, versichert der „Eiserne“ von der TG triZack. Der Sender zeigt den Showdown auf der Pazifik-Insel zunächst im Livestream im Internet und überträgt ab 0.30 Uhr am frühen Sonntagmorgen im Anschluss an „Das aktuelle Sportstudio“ direkt im Fernsehen.

Seine Vorbereitung auf die Saison 2018 wird Andreas Raelert noch professioneller gestalten. Dazu gehören eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit Coach Wolfram Bott, verstärkte sportmedizinische Betreuung sowie die Begleitung durch einen britischen Ernährungsberater. Zudem baut „Andy“ auf eine starke heimische Trainingsgruppe. Der Rostocker sagt mit Blick auf seine Ambitionen für 2018: „Voraussetzung ist eine stabile Gesundheit. Sehe ich, dass die Qualifikation eine zu hohe Hürde darstellt oder ich trotz deren Bewältigung meinem eigenen Leistungsanspruch nicht entsprechen könnte, würde ich auf Hawaii nicht starten.“ Und Andreas Raelert macht sich auch bereits Gedanken über die Zeit nach der Ironman-WM 2018: „Weltreise mit der Familie, dann Aufgaben wahrnehmen für meine Hauptsponsoren, die Familienbetriebe Erdinger und Cube. Zudem plane ich einiges auf dem Coaching-Sektor.“
 

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