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Triathlon : Hauptziel ist diesmal der Klassenerhalt

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Das TriTeam FIKO Rostock hofft auf einen guten Saisonstart am Sonntag auf der Sprintdistanz in Buschhütten mit 0,75 km Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen

Am Sonntag geht es für das TriTeam des TC FIKO Rostock wieder los in der 2. Triathlon-Bundesliga Nord. Zum Auftakt ist für die 18 Teams in Buschhütten ein Sprintdistanz-Triathlon angesetzt. Bei jedem der fünf Wettkämpfe gehen pro Mannschaft bis zu fünf Athleten an den Start, von denen die vier besten in die Wertung kommen.

FIKO startet in dieser Saison mit einer neu formierten Mannschaft, bestehend aus insgesamt elf Jugendlichen und Männern. Unter ihnen sind leistungsorientierte Breitensportler und Nachwuchsleistungskader. Unterstützt werden die Rostocker von zwei Talenten aus Neubrandenburg, Lars Klinkenberg und Max Hübner, die mit einem Zweitstartrecht für den TC FIKO kämpfen.

Nachdem die vergangene Saison mit einem sechsten Platz erfolgreich beendet wurde, fällt die Zielstellung für dieses Jahr verhaltener aus. „Da das Aufgebot in dieser Form komplett neu zusammengewürfelt wurde, ist unser Hauptziel der Klassenerhalt“, sagt die Teamverantwortliche Dr. Susanne Schweder.

Vor allem die Jugendlichen André Bauschmann, Johannes Vogel und Johann Buttler erhalten durch die Teilnahme an der 2. Bundesliga die Chance, Rennerfahrung zu sammeln und sich mit älteren Athleten zu messen. Für Buttler und Vogel liegt der Fokus nämlich auch auf der Deutschen Meisterschaft.

Trainiert werden die Triathleten von Klaus-Peter Weippert sowie Bengt Behrens. Letztgenannter nimmt auch selbst den Dreikampf im Schwimmen, Radfahren und Laufen auf sich. Weippert, zugleich Landesleistungsstützpunkt-Coach, ist besonders für das Laufen zuständig.

„Inzwischen hat sich auch eine Gruppendynamik entwickelt. Die Sportler verabreden sich untereinander zum Radfahren oder Laufen, damit sie sehen, wie sie zusammen miteinander klarkommen“, erzählt Schweder. Dies sei besonders wichtig für die späteren Wettkämpfe. „Beim Triathlon steht jeder für jeden ein. Falls jemand hinterherläuft, müssen die anderen ihn aufbauen und motivieren, besonders bei den Team-Veranstaltungen.“

Schon in Buschhütten gibt es einen Team-Sprint, bei dem Gemeinschaftsgeist gefragt ist: Erst wenn auch der letzte Läufer im Ziel ist, wird die Zeit gestoppt. „Jeder hat unterschiedliche Lieblingsdisziplinen, da ist es wichtig, dass alle gut zusammenarbeiten“, sagte Schweder.

Außerdem warten auf die Bundesliga-Mannschaften zwei Einzel-Sprints und eine Kurzdistanz. Beim Saisonfinale in Grimma werden am ersten Tag ein Prolog über 13 km Radfahren sowie 4 km Laufen stattfinden, während tags darauf ein Jagdrennen über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen ansteht. Die Startreihenfolge am zweiten Tag ist von der Platzierung am ersten abhängig. Hier müssen sich die
FIKO-Sportler ihre Kräfte also richtig einteilen, um auf der einen Seite eine gute Ausgangslage zu haben, auf der anderen aber noch Körner übrig zu behalten.

Im Vorfeld der Bundesliga-Saison ging es für die Athleten ins Trainingslager. Während die Älteren unter der Sonne Mallorcas schwitzten, bereitete sich der Nachwuchs auf Rügen auf die kommenden Wettkämpfe vor. Ein besonderes Augenmerk, so Susanne Schweder, sollte beim Training auf das Schwimmen gelegt werden, denn hier wie auch bei der Ausnutzung des Windschattens auf dem Rad gäbe es noch Steigerungspotenzial: „Bei den meisten Triathlons in der Bundesliga ist Windschattenfahren erlaubt, und genau das muss geübt werden. In der Gruppe ist es auch immer einfacher zu laufen oder zu schwimmen als einzeln“, erklärte sie.

Die FIKO-Triathleten hoffen, in Buschhütten einen guten Saisonstart zu erwischen und sich in der 2. Bundesliga behaupten zu können. Am wichtigsten sei aber die Gesundheit, wie der Vereinsvorsitzende Dr. Jens Schweder bei der Teamvorstellung sagte: „Wir wünschen allen Athleten ein gesundes Durchkommen und natürlich unvergessliche Wettkampfreisen.“

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