zur Navigation springen

Trainingslager : Hansa zeigt sich von Binz sehr angetan

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Regen, Radfahrer, Falschparker – es war eine beschwerliche Anfahrt, aber dann zeigt sich Trainer Peter Vollmann „positiv überrascht“

Von wegen Sommer, Sonne, Strand: Im strömenden Regen erreichte Fußball-Drittligist FC Hansa gestern Mittag sein Trainingslager in Binz. Zwar traf der Mannschaftsbus pünktlich um 12.15 Uhr auf der Insel Rügen ein, musste dorthin aber erst ein paar Hindernisse überwinden. Erst rollte ein Tross mit sächsischen Radfahrern im Schneckentempo die Bundesstraße entlang, dann blockierte ein Falschparker die Einfahrtsstraße zum Vier-Sterne-Hotel „Vier Jahreszeiten“. Doch Hansas Busfahrer Heiko „Aschi“ Aschenbrenner blieb ganz cool, wendete das Gefährt und bog von der anderen Seite ein. Das war Millimeterarbeit!

„,Regen, Regen, Regen’ habe ich meiner Frau auf der Hinfahrt per SMS geschrieben. Zum Glück hat sich das Wetter am Nachmittag dem Training angepasst. Es blieb trocken und relativ warm“, sagte Coach Peter Vollmann, der sich von den Bedingungen vor Ort angetan zeigte. „Das Essen ist gut, der Platz ist gut, und auch die Unterkunft ist in Ordnung. Ich bin positiv überrascht.“

Ähnlich sah es Neuzugang Marcel Ziemer, der nach den ersten Einheiten unter Vollmann immer mehr an sein „Kampfgewicht“ herankommt. „Das Hotel ist klasse. Hier kann man es eine Woche aushalten“, so der Stürmer.

Bei der gut zweistündigen Auftakteinheit auf dem Sportplatz Binz ging es für ihn und seine 24 Mitstreiter am späten Nachmittag gleich voll zur Sache, wenngleich der Trainer noch nicht alle Register zog. „Wir haben vorerst die Zweikämpfe weggelassen und nur auf Spielabläufe und Abschlüsse gesetzt. Was mir da noch nicht gefiel, war die Torausbeute“, kritisierte Vollmann. Aber was nicht ist, kann ja in den kommenden fünf Tagen noch werden.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen