3. Fußballbundesliga : Hansa: Top motiviert ins Ost-Duell

Peter Vollmann
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Erst in Cottbus Energie tanken, dann daheim den Dynamos aus Dresden den Saft abdrehen

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21. November 2014, 08:00 Uhr

Erst in Cottbus Energie tanken, dann daheim den Dynamos aus Dresden den Saft abdrehen: So oder so ähnlich könnte die Marschroute des FC Hansa vor den  zwei Ost-Duellen in der 3. Liga lauten. Während die Rostocker mit einem Auge schon auf den Traditions-Vergleich am 29. November gegen die Sachsen schielen, müssen sie sich morgen zunächst in der Lausitz beweisen.

Rostocker müssen Abwehrriegel knacken

Laut Hansa-Trainer Peter Vollmann, der mit seinem Team seit vier Spielen ungeschlagen ist, braucht es nicht viel,  seine Jungs  für den Ost-Hit zu motivieren. „Jeder, der  am Freitag in den Bus steigt, muss den Derby-Charakter in sich tragen, sonst kann er gleich unten im Wellnessbereich der Arena bleiben“, so die Kampfansage.

Dabei könnte auf die Ostseestädter, die letztmals in der Zweitliga-Saison 2011/12 in Cottbus antraten (und durch einen Kopfballtreffer von  Dominic Peitz in der 90. Minute mit 1:0 gewannen), diesmal  ein Geduldsspiel zukommen. Die Mannschaft von Trainer Stefan Krämer verfügt mit  nur 16 Gegentoren aus 17 Partien über die drittbeste Abwehr der Liga. Sicher auch Verdienst der früheren Hanseaten, Innenverteidiger Uwe Möhrle und Keeper Kevin Müller. Der gebürtige Rostocker, der sich beim früheren Bundesligisten auf Anhieb  einen Stammplatz erkämpfte, wird sich sicher auf das Duell mit seinem Ex-Club freuen.

„Die starke Defensive hat dazu beigetragen, dass es vorne nicht viele Tore braucht, um zu punkten“, sagte Vollmann. Er spielt damit auch auf die vermeintlich schwache Offensivabteilung der Cottbuser an, die bislang nur 20 Treffer erzielte. „Insofern erwarte ich ein interessantes Spiel. Keine Mannschaft wird sich verstecken. Die Chancen stehen fifty-fifty“, prognostiziert der 56-Jährige ein enges Duell.

Mit einem Sieg in der Lausitz wäre für Hansa „das Türchen in die richtige Richtung“ (Vollmann) wieder ein Stück weiter offen – und noch mehr Selbstvertrauen für das zweite Ost-Duell eine Woche später  gegen Dresden vorhanden.

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