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3. Fussball-Liga : Hansa Rostock: Uwe Klein prüft alle Optionen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Hansas Sportlichem Leiter steht eine lebhafte Woche bevor: „Man kann minütlich ein gutes Angebot für einen Spieler bekommen“

von
erstellt am 27.Jan.2015 | 08:05 Uhr

Auch Uwe Klein, Sportlicher Leiter von Fußball-Drittligist FC Hansa, zog ein positives Resümee des Trainingslagers in der vergangenen Woche in Spanien: „Ich kenne den La Manga Club schon aus dem vorigen Jahr, als ich noch mit Fortuna Düsseldorf dort gewesen bin. Daher wusste ich, dass die Bedingungen sehr gut sind. Sehr gut war auch, wie die Mannschaft mitzog.“

Der 45-Jährige hat derzeit alle Hände voll zu tun, denn der Verein will noch einen Innen- und einen Linksverteidiger sowie einen Stürmer verpflichten. Diese Woche ist noch die Gelegenheit dazu, die Transferperiode endet am 2. Februar.

Für alle genannten Positionen stellten sich im Camp Probetrainierer vor, die zunächst alle wieder nach Hause gereist sind.

„Sabrin Sburlea habe ich Mittwoch, als ich ins Trainingslager hinterherkam, aus Düsseldorf mitgebracht und ihn jetzt dort wieder abgeliefert, er wohnt ja in Gelsenkirchen“, so Klein über den rumänischen Angreifer, der für die Kürze der Zeit im Test gegen den FC Biel/Bienne (1:0) erstaunlich gut mit Marcel Ziemer harmonierte.

Von den beiden Bulgaren Martin Kavdanski und Dimo Atanasov bekam Letzterer (Linksverteidiger) längere Einsatzzeiten. Es ist davon auszugehen, dass der eine oder andere aus diesem Trio sich in dieser Woche auch in Rostock einfinden wird. Dazu Uwe Klein: „Es ist unsere Aufgabe, alle Optionen zu prüfen, alles, was unter unseren wirtschaftlichen Gegebenheiten möglich ist. Es kann minütlich sein, dass man ein gutes Angebot für einen Spieler bekommt. Genauso will sich vielleicht jemand aus dem jetzigen Kader verändern. Das kann passieren, muss nicht.“

Dem Sportlichen Leiter, der inzwischen nach Rostock zurückgekehrt ist, dürfte eine lebhafte Woche bevorstehen. Ungeachtet offener Personalfragen ist er aber auch jetzt schon optimistisch: „Ich glaube, dass die Mannschaft verstanden hat, dass man das große Ziel nur gemeinsam erreichen kann. Das Trainingslager trug dazu bei, noch näher zusammenzurücken. Und da es dort nicht so große Freizeitmöglichkeiten gab, mussten sich die Spieler miteinander beschäftigen.“ Er habe im La Manga Club eine Truppe gesehen, „die die Vorgaben der Trainer umsetzte, voll mitzog und gewillt ist, in den verbleibenden 16 Spielen die nötigen Punkte zu holen.“

Zum Ausspannen sei für ihn in Spanien keine Zeit gewesen, betont Uwe Klein: „Ein Trainingslager ist keine Geschichte, wo man Urlaub macht. Da wird hart gearbeitet. Wobei man natürlich, wenn die Sonne scheint, das auch mal ein paar Minuten genießen kann, und es macht dann mehr Spaß, als wenn es regnet.“

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