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3. Fussball-Liga : Hansa reizt Transferzeit aus

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Sechs kamen, acht gingen: Rostocker vollzogen in Winterpause nie dagewesenen personellen Umbruch

von
erstellt am 03.Feb.2015 | 08:00 Uhr

Der FC Hansa hat in der Winterpause einen personellen Schnitt vollzogen. Der Traditionsclub verpasste wie wohl noch nie in seiner fast 50-jährigen Geschichte zur Halbzeit einer Saison seinem Kader eine „Frischzellenkur“, um in den verbleibenden 16 Partien der 3. Liga den drohenden Abstieg noch abzuwenden. Acht Spieler gingen, sechs neue Akteure wurden verpflichtet – selbst bis zum Ende der Transferperiode gestern Abend um Null Uhr war nicht sicher, ob die Rostocker noch einmal auf dem Transfermarkt tätig werden.


Stürmer Testroet und Wallner im Gespräch


„Solange das Transfer-fenster offen ist, sollte man rausschauen und gucken, ob sich was tut. Wir werden weiter die Augen und Ohren offen halten. Wenn etwas dabei ist, was uns als Trainer oder Manager gefällt und noch einen Schritt weiterbringt, dann muss man darüber diskutieren“, ließ sich Hansas Sportlicher Leiter Uwe Klein nach dem überzeugenden 2:1-Sieg bei Wehen Wiesbaden alle Optionen für weitere Verpflichtungen offen.

Kein Wunder, dass gestern weitere Namen potentieller Neuzugänge kursierten. Offenbar stand Hansa mit den Stürmern Pascal Testroet vom Ligakonkurrenten Arminia Bielefeld beziehungsweise mit Roman Wallner vom österreichischen Erstligisten SV Grödig in Kontakt. Eine Verpflichtung kam aber wohl nicht zustande.

„Es kann durchaus noch etwas passieren, muss aber nicht“, sah auch Trainer Karsten Baumann dem Ende der Transferfrist gelassen entgegen. Schließlich war er mit „den Spielern, die wir an uns binden konnten, sehr zufrieden“.

Vor allem die Last-Minute-Transfers Mikko Sumusalo und Oliver Hüsing, die im Vorfeld nur eine Einheit mit ihrer neuen Mannschaft absolviert hatten, zeigten gegen Wiesbaden erstaunlich wenig Anpassungsschwierigkeiten. „Mikko ist ein erfahrener Mann, der schon Länderspiele bestritten hat. Für ihn war es leichter, sich reinzufinden. Wie es aber Oliver Hüsing in der Zentrale mit Steven Ruprecht gelöst hat, das war schon eins a“, lobte der Hansa-Coach seine beiden Abwehrspieler.

Zudem habe das umformierte Rostocker Sturmduo mit Marcel Ziemer und dem Rumänen Sabrin Sburlea „immer für Entlastung gesorgt und den Gegner beschäftigt“, so Baumann.

Auch Uwe Klein zeigte sich mit seiner bisherigen Personalpolitik zufrieden: „Glückwunsch an die Jungs. Sie haben es klasse gemacht. Deshalb wird mir jetzt nicht Angst und Bange, wenn wir keinen Spieler mehr dazuholen würden.“

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