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Landespokal : Hansa ohne Mühe in Greifswald

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Rostocker Fußball-Drittligist zieht durch einen 8:0-Erfolg gegen den Siebtligisten ins Achtelfinale des Lübzer-Pils-Landespokals ein

svz.de von
erstellt am 17.Sep.2014 | 21:15 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock hat sich gestern Abend im Landespokal beim siebtklassigen FSV Blau-Weiß Greifswald mit 8:0 (4:0) durchgesetzt und trifft nun im Achtelfinale ebenfalls auswärts auf den Zweiten der Landesliga West, Hagenower SV.

Das Team der ehemaligen Betriebssportgemeinschaft Stahl- und Wasserbau Greifswald war von der eigenen Anlage Am St. Georgsfeld aus Kapazitätsgründen in das etwa einen Kilometer entfernte, 87 Jahre alte Volksstadion umgezogen. Dort durfte der Außenseiter nur zehn Minuten von der Sensation im Lübzer-Pils-Cup träumen, dann lagen die Gäste nach zwei Treffern von Mustafa Kucukovic (Elfmeter nach Foul des Greifswalders Steinfurth an Nico Matern bzw. fein aufgelegt von Halil Savran) schon mit 2:0 vorn.

Der Zweite der Landesliga Ost hatte seine Generalprobe mit 3:0 in Stavenhagen bei Kickers JuS 03 gewonnen. Gestern aber war er chancenlos, obgleich der haushohe Favorit – bei dem einige Stammkräfte geschont wurden – nicht gerade unerbittlich auf ein zweistelliges Ergebnis stürmte. Dennoch erhöhte Hansa durch Halil Savran nach schöner Vorarbeit von Kai Schwertfeger noch vor der Pause auf 3:0 und war bei einem sehenswerten 20-Meter-Freistoß an den Pfosten dem vierten Treffer nahe (34.). Getreten hatte den Standard der auffällig in Erscheinung tretende Christian Bickel, der dann doch das 4:0 machte, die Kugel überlegt ins entlegene Eck schlenzte (44.).

FSV-Vorsitzender Detlef Reiter war mit der Leistung seiner Truppe in der ersten Halbzeit sehr einverstanden, bedauerte nur, dass ein technisch gehobener Treffer von Steffen Eickfeldt (volley über Keeper Johannes Brinkies hinweg unter die Latte) seiner Meinung nach zu Unrecht wegen Abseits keine Anerkennung fand. Es wäre das 1:3 gewesen.

Zur zweiten Hälfte – inzwischen war das Flutlicht eingeschaltet worden - kam bei den Rostockern unter anderem Debütant Lukas Scherff in die Partie, ein 18-Jähriger von den Bundesliga-A-Junioren. Er führte sich mit dem Tor zum 5:0 (63.) gleich gut ein. Bis dahin hatten es die Gelben allerdings ziemlich ruhig angehen lassen, bis auf einen Lattenkopfball von Christian Stuff nach Freistoß von Christian Bickel (61.) nichts Zwingendes zustande gebracht.

Gleichwohl waren die Gäste am Drücker, ließen jetzt nichts mehr zu, hielten sich die Vorpommern – die übrigens 1997/98 Landesmeister in der Halle waren – weitestgehend vom eigenen Strafraum fern. Zum Ende hin zogen sie noch mal an und erhöhten weiter: 6:0 Savran (71.), 7:0 Savran (73.), 8:0 Kucukovic (87.). Am Ende die erwartet klare Angelegenheit, das Erfolgerlebnis, das der FC Hansa nötig hatte vor dem nächsten Punktspiel in der 3. Liga am Sonnabend gegen Arminia Bielefeld.

Greifswald: Wesolowski (68. Thonack) – Herholz (59. Meckl), Burke, Kuhles, Steinfurth – Hildebrandt, Klug, Ehlert, Gust – Gross (77. Scheffler), Eickfeldt
FC Hansa: Brinkies – Gröger, Vidovic, Ruprecht (46. Stuff), Pett – Christiansen (46. Scherff), Schwertfeger – Savran, Matern, Bickel – Kucukovic

Schiedsrichter: Martin Kuhardt (Parkentin/ pfeift für den Güstrower SC 09).
Zuschauer: 2400.
Tore: 0:1 Kucukovic (8./Foulelfmeter), 0:2 Kucukovic (10.), 0:3 Savran (20.), 0:4 Bickel (44.), 0:5 Scherff (63.), 0:6 Savran (71.), 0:7 Savran (73.), 0:8 Kucukovic (87.)





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