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3. Fußball-Liga : Hansa mit einigen Sorgen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Der Kader des Fußball-Drittligisten für das Spiel gegen den Halleschen FC stellt sich fast von alleine auf

svz.de von
erstellt am 04.Sep.2014 | 07:51 Uhr

Sorgenfalten bei Hansa-Trainer Peter Vollmann: Vor dem Ost-Knaller am 8. Spieltag der 3. Fußball-Liga gegen den Halleschen FC plagen die Norddeutschen ein paar Personalsorgen. Neben den langzeitverletzten Shervin Radjabali-Fardi und Tommy Grupe (beide Kreuzbandriss) stehen am Sonnabend (14 Uhr DKB-Arena) auch Denis-Danso Weidlich (Sprunggelenk), Max Christiansen (U19-Auswahl) und Manfred Starke (Bänderriss) nicht zur Verfügung. Zudem fehlte gestern auch Stürmer Marcel Ziemer wegen Fußproblemen. „Er hat eine Spritze bekommen. Ich denke, dass er am Donnerstag wieder mitmachen kann, und gehe davon aus, dass er am Wochenende spielt“, sagt Vollmann.

Ob allerdings Julian Jakobs dabei ist, scheint fraglich. Der Mittelfeldmann brach die gestrige Einheit wegen Problemen im hinteren linken Oberschenkel ab. „So haben wir momentan nur 16 Feldspieler“, so der Fußball-Lehrer. Damit würde sich der Kader für das Duell mit dem HFC praktisch von alleine aufstellen.

Am größten scheint die Not nach den Ausfällen von Christiansen und vor allem Weidlich – bislang siebenmal in der Start-Elf und nur zuletzt in Mainz verletzungsbedingt ausgewechselt – aktuell im zentralen Mittelfeld. Robin Krauße ist als Abräumer gesetzt. Für die anderen beiden Positionen kommen Sascha Schünemann und Kai Schwertfeger sowie bei der offensiveren Variante Denis Srbeny in Frage. „Ich bin in Mainz zur Pause reingekommen. Da habe ich natürlich die Hoffnung, dass ich jetzt gegen Halle von Beginn an randarf. Aber das wäre genauso, wenn Max und Denis zur Verfügung stünden“, sagt Sascha Schünemann, der in Mainz eine kämpferisch starke Leistung zeigte.

Letztlich wird auch viel davon abhängen, wie Vollmann die Truppe taktisch ausrichtet. Immerhin kommt mit dem HFC die zweitbeste Auswärtstruppe der Liga an die Ostseeküste. Deutliche Siege in Bielefeld (5:1) und Unterhaching (4:0) sowie ein Remis in Duisburg (1:1) sollten eigentlich Warnung genug sein. „Wir dürfen nicht ins offene Messer laufen und vor allem nicht in Rückstand geraten. Das würde Halle von der Taktik her nur noch mehr in die Karten spielen. Ich denke, dass uns ein Geduldsspiel erwartet, in dem wir die nötige Ruhe bewahren müssen“, sagt Peter Vollmann.

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