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3. Fussball-Liga : Hansa: Für Lizenz fehlen 1,2 Millionen

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Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Fußball-Drittligist muss bis zum 27. Mai beim DFB Liquiditätsreserve hinterlegen

svz.de von
erstellt am 16.Mai.2014 | 23:00 Uhr

Fußball-Drittligist FC Hansa Rostock zittert um die Lizenz für die kommende Saison. Bis zum 27. Mai müssen die Ostseestädter 1,2 Millionen Euro als Liquiditätsreserve beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) hinterlegen. „Das wird nicht einfach. Da werden wir uns gewaltig strecken müssen“, sagte Michael Dahlmann, Vorstandsboss des Rostocker Traditionsvereines.

Ursprünglich hatte der DFB vom FC Hansa eine Summe in Höhe von 2,4 Millionen Euro verlangt. „Wir haben allerdings zunächst schriftlich und dann auch mündlich beim Zulassungsausschuss des DFB Beschwerde eingelegt, so dass der Betrag halbiert wurde“, so Dahlmann.

Aufgrund der Erfahrungen in der Vergangenheit mit Vereinen wie zum Beispiel Alemannia Aachen – Insolvenz in der Saison 2012/13 – verlangt der DFB, dass wirtschaftlich angeschlagene Clubs eine Liquiditätsreserve zwischen 10 und 25 Prozent der Etathöhe hinterlegen. Dies kann sowohl in bar als auch mittels einer Bankbürgschaft geschehen.

Mit dem Problem steht der FCH nicht alleine da. Auch zum Beispiel der VfL Osnabrück (960 000 Euro) und der MSV Duisburg – ein siebenstelliger Betrag – müssen „Bares“ beim DFB hinterlegen. Nach NNN-Informationen sei in Rostock aber eine Lösung in Sicht.

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