Fußball : Hansa-Athletiktrainer Bornholdt debütiert für Doberan

bornholdt.PNG
1 von 2

Für Landesligist Doberaner FC debütierte beim 3:1 gegen Dynamo Schwerin Björn Bornholdt, Athletiktrainer des FC Hansa!

von
01. Dezember 2018, 16:41 Uhr

Bad Doberan | Die Nummer 40 auf dem Trikot, seltsamerweise eine andere, die 51, auf der Hose. Der Mann kommt einem merkwürdig bekannt vor. Das ist doch wohl nicht...?

Doch, er ist es tatsächlich! Knaller-Personalie beim Doberaner FC: Björn Bornholdt wurde am Sonnabend beim 3:1 in der Fußball-Landesliga West gegen die SG Dynamo Schwerin in der 71. Minute für Marvin Wiencke eingewechselt und kam damit zu seinem "richtigen" Debüt für die Münsterstädter, nachdem er schon einmal für die "Zweite" in der Kreisoberliga aufgelaufen war.

"Diesmal hat es zeitlich gepasst, da wir (der FC Hansa - d. Red.) ja erst am Montag gegen Osnabrück antreten", schmunzelt der 36-Jährige über seinen Auftritt als "Sechser". "Ich bin Allrounder, spiele dort, wo der Trainer mich hinstellt", so der gebürtige Dachauer Bornholdt, der bis 2014/15 auf Kreisebene für den SV Atzenzell-Sattelbogen (Bayern) als defensiver Mittelfeldspieler bzw. Innenverteidiger zum Einsatz kam.

"Er ist unsere Geheimwaffe", grinst sich DFC-Coach Ronny Susa eins und fügt hinzu: "Schade, dass er nur maximal einmal Training die Woche schafft. Er ist zwar nicht gerade der Schnellste, aber topfit. Doch das sollte er in seiner Rolle, die er beim FC Hansa spielt, ja auch sein. Bei uns macht er ebenfalls immer die Erwärmung, und da kann auch ich immer was Neues mitnehmen. Björn ist gut für die Mannschaft. Ein geiler Typ!"

"Organisiert worden" ist Bornholdt von seinem Mannschaftskameraden Jeppe Lauenstein, der beim FC Hansa im Ticketmarketing arbeitet. Zusammen auf dem Platz standen sie am Sonnabend noch nicht: Lauenstein musste kurz nach seiner vergebenen Riesenchance zum 2:1, als er in der 34. Minute allein auf den Gäste-Keeper Jentzen zulief, angeschlagen noch vor der Pause vom Platz.

Die Spiele von Athletiktrainer Björn Bornholdt, der seit Jahresbeginn 2016 den Hansa-Profis "Beine macht", werden ohnehin eher seltene Ereignisse sein, weil sich die 3. Liga und die 7., die Landesliga terminlich kaum einmal miteinander vereinbaren lassen.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen