3. Fußball-Liga : Haas will Hansas Weg weitergehen

Sieht seine Zukunft in Rostock: Mittelfeldspieler Leonhard Haas (links) würde seinen Vertrag gerne verlängern. Der Club dürfte ähnliche Pläne haben.   Fotos: Georg Scharnweber
Sieht seine Zukunft in Rostock: Mittelfeldspieler Leonhard Haas (links) würde seinen Vertrag gerne verlängern. Der Club dürfte ähnliche Pläne haben. Fotos: Georg Scharnweber

Rostocks Mittelfeldregisseur steht kurz vor einer Vertragsverlängerung

svz.de von
07. März 2014, 10:06 Uhr

Nach Tommy Grupe, der seinen Vertrag beim Fußball-Drittligisten FC Hansa Rostock am Mittwoch um zwei Jahre verlängerte, könnte Sportvorstand Uwe Vester in den kommenden Tagen weitere Unterschriften einholen. Ganz oben auf der Agenda dürfte Mittelfeldregisseur Leonhard Haas stehen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass beide Seiten an einer weiteren Zusammenarbeit interessiert sind und bereits erste Gespräche stattgefunden haben. „Der Verein und die Mannschaft entwickeln sich grundsätzlich in die richtige Richtung. Es macht Spaß, und innerhalb der Truppe haben wir einen guten Zusammenhalt. Ich würde gerne den weiteren sportlichen Weg mitgehen“, sagt Haas, dessen am Saisonende auslaufender Kontrakt sich nur bei einem Aufstieg in die 2. Bundesliga automatisch um ein Jahr verlängern würde. Angesichts von sieben Zählern Rückstand auf den SV Darmstadt, der derzeit den Aufstiegs-Relegationsplatz drei einnimmt, ist – bei noch elf ausstehenden Partien – eine Rückkehr ins Unterhaus sehr ungewiss.

Neben der sportlichen Entwicklung hat sich der gebürtige Oberbayer (Rosenheim) in den vergangenen anderthalb Jahren prächtig eingelebt an der Küste. „Meine Familie fühlt sich in der Stadt wohl. Man kann hier sehr gut leben“, so der Routinier, der auch die Stimmung in der Arena zu schätzen weiß: „Es macht großen Spaß, vor den Hansa-Fans zu spielen. Es herrscht eine tolle Stimmung bei unseren Auftritten, die man in anderen Stadien nicht so oft hat.“

Auch die sportliche Führung der Ostseestädter weiß, was sie an dem 32-Jährigen hat. „Leo verfügt über eine spielerische Qualität, mit der er der Mannschaft weiterhelfen kann. Als er verletzt war, hat man schon gemerkt, dass er fehlt“, so Trainer Andreas Bergmann.

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