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Eishockey : Großes Ziel ist eine Rostocker Reihe

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Ronald Scheltz, Jugendwart des Rostocker Eishockey-Clubs, spricht im NNN-Interview über das Erreichte, Ziele und Träume

Ronald Scheltz ist beim Rostocker Eishockey-Club als Jugendwart entscheidend für die Geschicke und Entwicklungen im Nachwuchsbereich verantwortlich. NNN-Mitarbeiter Arne Taron sprach mit ihm über das bisher Erreichte und über die Ziele der neuen Spielzeit.

Jugend, Knaben, Kleinschüler und Bambinis – vier Teams waren im Spielbetrieb, wie fällt das Fazit aus?

Ronald Scheltz: Unsere Bambinis – also die Jüngsten – sind insgesamt Sechster von 19 Teams geworden, das ist ein hervorragendes Ergebnis und das war so nicht zu erwarten. Die Kleinschüler haben ihre erste Saison über Kleinfeld in Turnierform absolviert, sie sind am Ende Sechster von 16 geworden. Die gesammelten Erfahrungen können in der nächsten Saison genutzt werden. Unsere Knaben verloren in der höchsten Spielklasse Niedersachsens leider alle Spiele. Am Ende stand ein neunter Rang zu Buche. Das Jugendteam bliebt mit Platz sechs deutlich hinter den Erwartungen zurück. Nächstes Jahr soll der Meistertitel her. Bisher verstärken die Heimkehrer Kay Erik Jenß und Wilhelm Sponholz sowie Neuzugang Nikita Kochnev die Truppe.

Wie ist es allgemein um die Jugendarbeit beim REC bestellt? Was sind und waren Ihrer Ansicht nach die größten Probleme beziehungsweise die größten Erfolge?
Sergej Hatkevitch als hauptamtlicher Coach hat sich absolut bezahlt gemacht, andere Trainer wurden durch ihn angeleitet. Probleme habe ich ehrlich gesagt keine gesehen. Schwierigkeiten machten die unsicheren Verbandsstrukturen sowie einige gravierende Änderungen in den Durchführungsbestimmungen. Das Durchhaltevermögen der Knaben, trotz der vielen Niederlagen, hat mich beeindruckt und ich ziehe meinen Hut vor den Spielern, dass sie sich nie aufgegeben haben.
Wie wird der Nachwuchs in der Saison 2016/17 aufgestellt sein? Wie viele Teams werden in welchen Ligen spielen?
Exakt kann man das noch nicht sagen. Da müssen wir die Tagungen abwarten, bei den die neuen Strukturen geschaffen werden. Wahrscheinlich werden wir mit drei bis vier Teams wieder in Niedersachsen teilnehmen.

Wie schätzen Sie die Durchlässigkeit zur ersten oder zweiten Mannschaft (Freibeuter) ein?

Die Durchlässigkeit zur „Zweiten“ um Spielertrainer Tobias Mundt ist sehr gut. Talente des ältesten Jugend-Jahrgangs sind mittlerweile Stützen der Freibeuter. Da Sergej Hatkevitch als hauptamtlicher Coach die Spieler auch im Nachwuchs trainiert, hat er auch immer einen Blick auf besonders Talentierte. Diese setzt er bei Spielen der „Ersten“ ein. Damit, so hoffen wir, werden wir in naher Zukunft auch eine „Rostocker“ Reihe auf dem Eis sehen.

Ohne das ehrenamtliche Engagement und die große Mithilfe der Eltern geht im Nachwuchs jedoch wenig …
Das ist absolut richtig. Was die Ehrenamtlichen leisten und welche Unterstützung die Eltern bringen, ist fantastisch.
Was wünschen Sie sich für den Nachwuchsbereich in der kommende Saison?
Eine neue Eishalle…(lacht)
Wie ist es um den Nachwuchs in Mecklenburg-Vorpommern bestellt?
Die Kooperation mit Ronald Richter in Heringsdorf funktioniert super. Die Spieler von der Insel finden im REC eine Plattform und können am Spielbetrieb teilnehmen. Wir als Verein sind froh über die qualitative und quantitative Unterstützung.

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