FC Hansa : Großes Pech für Sascha Schünemann

Lange Zwangspause: Hansa-Kicker Sascha Schünemann knickte im Training um und zog sich wahrscheinlich eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu.
Lange Zwangspause: Hansa-Kicker Sascha Schünemann knickte im Training um und zog sich wahrscheinlich eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu.

Rostocks Mittelfeldmann hat sich im Training wahrscheinlich eine Bänderverletzung zugezogen.

svz.de von
11. Dezember 2013, 00:00 Uhr

Großes Pech für Hansa-Kicker Sascha Schünemann: Der 21-jährige Mittelfeldspieler knickte gestern Vormittag ohne gegnerische Einwirkung im Training um und zog sich offenbar eine Bänderverletzung im rechten Sprunggelenk zu. Damit droht dem Rostocker Fußball-Drittligisten nach Leonhard Haas möglicherweise ein zweiter langfristiger Ausfall. Besonders bitter dabei ist, dass „Schüne“ eigentlich als Ersatzmann für Haas vorgesehen war. „Er ist umgeknickt. Das sah nicht gut aus. Ich rechne eigentlich mit dem Schlimmsten. Auch wenn die Bänder in Ordnung sind, reicht ja schon eine kleine Kapselverletzung, damit er drei, vier Wochen ausfällt“, sagte FCH-Trainer Andreas Bergmann.

Die genaue Diagnose steht noch aus, da gestern Abend weitere Untersuchungen anstanden. Dennoch dürfte Schünemann für das Heimspiel am Sonnabend gegen Neuling Elversberg nicht zur Verfügung stehen. Der Kicker konnte gestern die Katakomben der DKB-Arena nur mit Hilfe von Krücken verlassen, um zum Mannschaftsarzt zu gelangen.

Allerdings gibt es auch positive Nachrichten für die Besetzung der „Doppel-Sechs“. Routinier Milorad Pekovic hat seinen Infekt auskuriert und steht wieder zur Verfügung. „Es sieht ganz gut aus. Ich hatte zwei, drei Tage Fieber, aber mittlerweile bin ich wieder gesund“, so der 36-Jährige, der natürlich auch die Verletzung von Schünemann mitbekommen hat: „Für ihn persönlich, aber auch für uns als Mannschaft ist das natürlich sehr schade – auch, dass ,Leo’ (Haas – d. Red.) jetzt ausfällt. Da müssen wir alle eben mehr machen und versuchen, es gemeinsam als Mannschaft zu kompensieren.“

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