zur Navigation springen

Rudern : Großartig! Stephan Krüger zieht ins WM-Finale

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Im Doppelzweier kämpft er mit dem Potsdamer Hans Gruhne morgen um den Titel / Julia Lepke mit dem Frauen-Achter leider nur im B-Finale

Ausgepumpt, aber überglücklich lagen Stephan Krüger (Olympischer Ruder-Club Rostock) und Hans Gruhne (Potsdam) nach Überqueren der Ziellinie in ihrem Boot: Hinter der die 2000 Meter mit Weltrekord (5:59,72 Minuten) zurücklegenden kroatischen Ausnahme-Crew Martin Sinkovic/Valent Sinkovic wurde der deutsche Doppelzweier Halbfinal-Zweiter und steht damit bei den Weltmeisterschaften in Amsterdam im Endlauf der besten Sechs am Sonntag um 13.03 Uhr. Als Dritte qualifizierten sich die Bulgaren, der noch amtierende Weltmeister Norwegen und Großbritannien sind raus (bzw. nur im B-Finale).

In Halbfinale zwei erwischte es mit Neuseeland einen weiteren Medaillenaspiranten. Im Endlauf stehen Litauen, Italien und Australien.

„Da haben wir die zwei Tage Pause zwischen den beiden Rennen wohl etwas besser überstanden“, kommentierte der 25-jährige Krüger trocken den Erfolg und darf nun mit seinem Partner mit einer Medaille liebäugeln: 2011 in Bled (Slowenien) hatten die beiden Silber geholt. Doch die erhoffte Fahrt aufs Podium wird Schwerstarbeit. „Bei der Konkurrenz ist von Platz zwei bis sechs alles oder nichts möglich“, meint der Rostocker Meinhard Rahn, Trainer des Gespanns Krüger/Gruhne.

Die Zeit bis zum Finale verbringen der Rotschopf vom ORC und der Potsdamer mit Relaxen im Hotel und kurzen Ausfahrten auf der Regattastrecke.

Für das angepeilte A-Finale nicht gereicht hat es für den Frauen-Achter mit Julia Lepke vom Rostocker Ruder-Club. Als Drittplatzierte mit knapp vier Sekunden Rückstand auf die sich qualifizierenden Britinnen zeigte die Besatzung von Bundestrainer Thomas Affelt im Hoffnungslauf zwar ihren besten Saisonwettkampf, aber es reichte nicht. „Das ist eben Sport. Du gibst alles, ruderst ein Top-Rennen, verkürzt den Abstand zu den Weltbesten – und kannst Platz vier wie bei der WM im Vorjahr nur mit dem Fernglas suchen. Einfach sch… ade“, ärgerte sich Julia. Nach dem B-Finale um maximal Platz sieben (Sonntag 11.03 Uhr) wird sie auf der Tribüne Krüger/Gruhne fest die Daumen drücken. „Stephan“, weiß Julia Lepke, „ist fest entschlossen und wird mit Tunnelblick bärenstark unterwegs sein.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen