Handball, 2. Bundesliga : Gienapp will Punkte sehen

Empors Vereins-Chef Jens Gienapp (links), hier mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Roland Methling, fordert in den kommenden vier Partien acht Punkte ein.
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Empors Vereins-Chef Jens Gienapp (links), hier mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Roland Methling, fordert in den kommenden vier Partien acht Punkte ein.

Empor-Chef um sportliche Lage besorgt / Noch sieben Spiele bis Jahresende

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27. November 2014, 09:30 Uhr

Der HC Empor Rostock steht in der 2. Handball-Bundesliga unter Erfolgszwang. 11:17 Punkte sind nach dem 14. Spieltag nicht das, was sich die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Vereinsvorsitzender Jens Gienapp nimmt daher auch kein Blatt vor den Mund: „In den nächsten vier Partien müssen acht Pluspunkte eingefahren werden.“

Nahziel zum Ende der Hinrunde ist ein ausgeglichenes Punktekonto. „Am Sonntag auf eigenem Parkett gegen Dormagen, sechs Tage später in Baunatal sowie am 10. und 12. Dezember ebenfalls zuhause in den Vergleichen mit Saarlouis und Essen erwarte ich eine bedingungslos kämpfende Mannschaft. Es steht einiges auf dem Spiel. Von der Nummer 1, Jan Kominek, bis zur 66, Julius Porath, haben sich alle Akteure, ob auf dem Parkett oder der Bank, für den Erfolg einzubringen“, fordert Gienapp.

Ein 8:0-Lauf würde den HCE auf 19:17 Punkte bringen. „Allein das muss sich die Mannschaft auf die Fahne schreiben. Sonst kann ich auch unangenehm werden“, schlägt der Chef des Traditionsvereins einen schärferen Ton an. Im Klartext: Statt besinnliche Weihnachten – hier stehen am zweiten Festtag noch die erste Rückrundenbegegnung in Eisenach sowie am 28. Dezember das Heimduell gegen Hildesheim an – ist die Rute griffbereit.

An das die erste Serie abschließende Auswärtsspiel bei Nordhorn-Lingen (20. Dezember) denkt er nur in zweiter Linie. Dort hat Empor das letzte Mal 1996 (31:25) gewonnen. Gienapp hat vielmehr eine andere Aufgabe im Hinterkopf. „Die Zeit ist reif, das Gesicht der Mannschaft für die Saison 2015/16 festzulegen, zumal einige Kontrakte auslaufen.“

Verträge bis 2016, teils mit Ausstiegsklauseln für die 1. Bundesliga, besitzen Jan Kominek, René Gruszka, Norman Flödl, Tom Wetzel und Vyron Papadopoulos. Bis auf Roman Becvar, den tschechischen Nationalspieler möchte der Verein sicher halten, und Patrik Hruscak sind das fünf der sieben Stammspieler. „Wir werden den Kreis, mit dem wir künftig voraussichtlich nicht mehr planen, noch vor der WM-Pause im Januar festlegen“, sagte Juliane Radike, Geschäftsführerin der Empor Rostock Handball GmbH.

Einschließlich Coach Aaron Ziercke wird genau analysiert, wie jeder als Einheit Aufgaben im Training, auf dem Parkett und außerhalb des Spielfeldes erfüllen wird. Damit ist am Sonntag um 16.30 Uhr bei möglichst gut gefüllter Stadthalle gegen den TSV Bayer Dormagen anzufangen.

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