zur Navigation springen

Handball, 2. Bundesliga : Für den HC Empor beginnt der Überlebenskampf

vom
Aus der Redaktion der Norddeutschen Neuesten Nachrichten

Bei den Rostocker Handballern ist nach der desaströsen 19:31-Niederlage beim TV 1893 Neuhausen jetzt Zusammenhalt gefragt

Einschließen, Tacheles reden und künftig an einem Strang ziehen – der HC Empor Rostock steht nach der 19:31-Pleite beim TV 1893 Neuhausen in der 2. Handball-Bundesliga am Scheideweg: Geht die Talfahrt weiter oder kann der Schalter umgelegt werden?

Coach Aaron Ziercke gibt zu: „Wir sind im Abstiegskampf angekommen.“ Eine Erkenntnis, die auch in die Köpfe der Spieler muss. Der Verzicht auf Roman Becvar (Sperre) und Tom Wetzel (Grippe) allein kann den
desaströsen Auftritt am Sonntag nicht erklären.

Vielmehr waren nicht alle Empor-Akteure bei der Sache. Beispiel Patrik Hruscak: Der in der kommenden Saison für den ThSV Eisenach auflaufende rechte Rückraumspieler war – nicht zum ersten Mal – ein glatter Ausfall. Das Urteil von Ziercke über den Linkshänder spricht Bände: „Patrik war gar nicht vor Ort.“

Vereinsvorsitzender Jens Gienapp hatte bereits nach der vorhergehenden Niederlage in Großwallstadt (25:34) Klartext gesprochen: „Wenn einer nicht mehr mitziehen will, soll er das sagen. Dann finden wir eine Lösung.“

Für den Rostocker Handball steht viel auf dem Spiel. Die Traditionsmarke „Empor Rostock Handball“ feiert im kommenden Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum. Nicht auszumalen, wenn es zum Supergau Abstieg käme.

An den Spielern wird es in den kommenden, nicht einfachen Partien gegen fast ausnahmslos Spitzenmannschaften liegen, diesen zu verhindern. Es gibt künftig keine einfachen 60 Minuten mehr. Überleben ist angesagt. Das erfordert Kampf, Kampf und nochmals Kampf. 14 Zweitliga-Spiele hat Empor noch vor der Brust. Dabei sollte nicht darauf vertraut werden, dass noch genügend Zeit ist. Diese vergeht schnell. Und ist erst mal eine Abwärtsspirale in Gang gesetzt, wird es schwer, dieser entgegenzuwirken.

Deshalb: Sonntag (16.30 Uhr Stadthalle) muss sich gegen den ASV Hamm-Westfalen eine ganz andere HCE-Sieben präsentieren!

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen